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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Von einem Arzt und Lehrer aus brennenden Haus gerettet
QUAKENBRÜCK - 21.08.2005
Nur durch das beherzte Eingreifen eines Arztes aus Vechta und einem Lehrer
aus Ankum konnten 3 Töchter im Alter von 23, 18 und 7 Jahren einer im
Erdgeschoss wohnenden Familie aus einen brennenden Mehrfamilienhaus am
Sonntag kurz nach 16 Uhr in Sicherheit gebracht werden. Die Eltern befanden
sich in Hannover zu einem Krankenhausbesuch.
Der Arzt war ebenfalls auf dem Weg zu einem Besuch im Krankenhaus unterwegs,
als er aus dem Gebäude an der Hasestraße eine dicke Qualmwolke aus dem
Dachgeschoss entdeckte. Zusammen mit einem Lehrer, der auch zum Haus geeilt
war, klingelten und klopften sie an der Eingangstür und machten die Bewohner
auf den Brand aufmerksam.
Als eine der Töchter nachschauen wollte wer da ist, kam ihr schon aus dem
Treppenhaus dicker Rauch entgegen. Sie rief ihre Geschwister. Alle drei,
die von dem Feuer nichts bemerkt hatten, gerieten in Panik und waren nach
eigenen Aussage orientierungslos. Kurzentschlossen brachten die beiden Männer
sie nach draußen in Sicherheit.
Die alarmierte Feuerwehr Quakenbrück forderte beim Eintreffen sofort die
Unterstützung der Drehleiter-Einheit der Feuerwehr Nortrup an. Mehrere Trupps
unter schwerem Atemschutz drangen über die Holztreppe zum Dachgeschoss vor.
Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde die Brandbekämpfung erschwert.
Das Feuer hatte sich in der gesamten derzeit nicht bewohnten Dachgeschosswohnung
ausgebreitet. Auch auf die darin befindende Gegenstände. Gleichzeitig wurden
mehrere Meter Schlauchleitungen von den Hydranten zur Einsatzstelle gelegt.
Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um den Löschangriff auf dem Dach
vorzunehmen. Um an das Feuer im Innern zu gelangen, wurden an mehreren Stellen
des Daches, Dachpfannen entnommen.
Der Brand war schnell unter Kontrolle. Durch das Löschen der Glutnester, auch
in den Zwischendecken, konnte dann "Feuer aus" gemeldet werden.
Das Haus war erst eine Kaserne, dann ein Bahngebäude, vom Baujahr 1887. Überall
nur Holzdecken. Diese Bausubstanz hätte das Feuer reichlich Nahrung gegeben.
Seit 1991 ist es im Besitz der Familie. Nur der Schnelligkeit der Feuerwehren
ist es zu verdanken, dass kein größerer Schaden entstanden ist.
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Die drei Geretteten sind zur Beobachtung mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins
Quakenbrücker Krankenhaus vom Rettungsdienst stationär eingeliefert worden.
Die anderen Hausbewohner sind bei Verwandten untergebracht.
Zur Brandursache konnte die Polizei Bersenbrück noch keine Angaben machen.
Sie nahm die Ermittlungen auf und beschlagnahmte die Brandstelle. Vor Ort
waren auch Bedienste der Energieversorgung. Sie sperrten die Strom- und
Gaszufuhr.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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