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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Lagerhalle mit Verpackungsmaterial in Brand
DISSEN - 04.09.2005
Ein Brand bei der Firma Homann hat am frühen Sonntagmorgen einen Großeinsatz
von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst.
In einer Lagerhalle von ca. 20 x 15 Metern Fläche und 12 Metern Höhe war
das Feuer durch ein defektes Batterieladegerät für einen Gabelstapler
ausgebrochen. Gelagert wurden dort vor allem Verpackungsmaterialien aus
Pappe und Kunststoff.
Um 04:08 Uhr alarmierte die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle zunächst die
Werkfeuerwehr Homann und kurz darauf die Feuerwehr Dissen. Beim Eintreffen
der ersten Fahrzeuge schlugen bereits Flammen aus dem Dach, so dass auch die
Feuerwehren aus Bad Rothenfelde und Hilter zur Nachbarschaftshilfe angefordert
wurden.
Die Brandbekämpfung erfolgte zuerst insbesondere über die drei Drehleitern,
da ein gezielter Zugang von innen aufgrund des Vollbrandes nur eingeschränkt
möglich war. Insbesondere galt es, ein Übergreifen des Feuers auf die direkt
angrenzenden Produktionsräume zu verhindern.
Hierzu wurden drei Einsatzabschnitte gebildet und an den entsprechenden
Übergangspunkten Trupps zur Sicherung eingesetzt. Auch Dank der Brandwände
konnte die Ausbreitung erfolgreich vermieden werden.
Im weiteren Verlauf entschloss man sich, einen massiven Schaumeinsatz
über die Drehleitern und ein Zugangstor von innen durchzuführen, mit dem
das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden konnte. Zur Lieferung
von weiterem Schaummittel wurden die Berufsfeuerwehr Osnabrück und die
Werkfeuerwehr Georgsmarienhütte mit ihren WLF und AB Schaum zur Einsatzstelle
beordert.
Außerdem wurden mit Boschhammern zwei Quadratmeter große Löcher in die
Außenwand der Lagerhalle gestemmt, um auch von dieser Seite her das Feuer
bzw. die Brandnester bekämpfen zu können.
Die Feuerwehr Belm rückte mit ihrem ELW an, um mit Hilfe der Wärmebildkamera
Brandnester aufzuspüren und die Deckenkonstruktion der Lagerhalle zu überprüfen.
Aufgrund der drohenden Einsturzgefahr der Decke und der Lagerregale durfte
die Halle für einen Innenangriff weiterhin nicht betreten werden.
Gegen 11:00 Uhr konnten die meisten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Als
Brandwache blieben die beiden Drehleitern aus Bad Rothenfelde und Hilter
sowie TLF 16/25 und LF 16/12 der FF Dissen noch vor Ort. Danach wurde die
Brandwache bis auf weiteres von der Werkfeuerwehr Homann übernommen.
Neben den Feuerwehren waren auch die FTZ-Süd mit dem Schlauchwechselwagen
zum Tauschen von Schläuchen und Atemluftflaschen, die Brandschutzprüferin
sowie die SEG 7 und 11 eingesetzt. Insgesamt waren etwa 120 Helfer bei
diesem Großbrand tätig.
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