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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Großbrand auf Bauernhof
MENSLAGE - 06.08.2006
Bis auf die Umfassungsmauern ist am Sonntag um kurz nach 19 Uhr ein Anbau eines
landwirtschaftlichen Hofes an der Straße "Am Kamp" im Menslager Ortsteil Andorf
niedergebrannt.
Ein Taxifahrer, der die Berger Straße befuhr, hatte eine Rauchentwicklung gesichtet
und über Notruf die Feuerwehr verständigt. Als die über Sirenenalarm gerufene
Menslager Feuerwehr am Einsatzort eintraf, brannte schon der Dachstuhl des 12
mal 25 Meter messenden Stallgebäudes in voller Ausdehnung.
Bereits auf dem Anfahrtsweg wurden die Feuerwehr Bottorf-Borg, die Drehleiter-Einheit
der Feuerwehr Nortrup und die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Quakenbrück und
Berge zur Unterstützung angefordert, da man die riesige Rauchwolke schon von weitem
sehen konnte.
Den 110 Feuerwehrleuten gelang es, das Übergreifen der Flammen auf das angrenzende
Wohnhaus und den Schweinestall zu verhindern. Für die Löscharbeiten mussten die
Einsatzkräfte 2500 Meter Schlauch von Hydranten und einem Teich verlegen.
Das Gebäude, das zur Unterstellung von Pferden dient, stand zurzeit leer, da sich
die Tiere auf der Koppel befanden. Verletzt wurde niemand. Zur Ursache des Brandes
und der Schadenshöhe konnten Feuerwehr und Polizei noch keine Angaben machen. Es
werden wohl mehrere Hunderttausende Euro sein.
Nach zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten
noch bis in die Nacht hinein. Neben Feuerwehr und Polizei waren der Rettungswagen
aus Quakenbrück, die SEG 1 und Bedienstete des Stromversorgers vor Ort.
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Schon während der Löscharbeiten lobte der Menslager Bürgermeister Dirk Kopmeyer
die Schnelligkeit und das gezielte Vorgehen der Feuerwehren. Hier haben sich wieder
die Tanklöschfahrzeuge bewährt. Ohne diese Fahrzeuge wäre weit höherer Schaden
entstanden, so Kopmeyer.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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