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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


83-jährige mit Rettungshubschrauber in Spezialklinik geflogen
Feuerwehren verhinderten beim Küchenbrand großen Sachschaden



WEHDEL - 17.05.2007

Bei einem Küchenbrand zog sich am Himmelfahrtstag gegen 14.55 Uhr eine 83-jährige Frau schwere Verletzungen zu. Mit dem Rettungshubschrauber Euro 2 aus Rheine wurde sie in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen.

Den ersten Ermittlungen zufolge wollte die Frau auf einem Elektroherd in der Küche Essen zubereiten. Nach kurzer Abwesenheit habe der Raum plötzlich gebrannt. Löschversuche der Frau, die sich zu dieser Zeit allein im Haus befand, scheiterten.

Als sie nach draußen lief, bemerkten die Nachbarn, dass da etwas nicht stimmt und kamen der Frau zur Hilfe. Ihnen erzählte die Bewohnerin was passiert ist. Umgehend wurden die Feuerwehren aus Wehdel, Badbergen und Grönloh sowie der Notarzt und Rettungswagen aus Quakenbrück alarmiert.

Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz drangen in das Wohnhaus des landwirtschaftlichen Anwesens (Baujahr 1816) an der Straße "Zum Bergkamp" in Wehdel vor. Der Brand in der Küche konnte schnell gelöscht werden. Da aber vermutet wurde, das Feuer habe sich durch die Zimmerdecke durchgefressen, wurde die Decke geöffnet, um somit an Glutnester heranzukommen.

Gleichzeitig entfernten Feuerwehrmänner die Dachpfannen über dem Brandherd und die Feuerwehr Quakenbrück wurde mit der Wärmebildkamera nachalarmiert. Nach ca. einer Stunde konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Küche brannte völlig aus. Durch die starke Verqualmung ist das angrenzende Badezimmer in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Nur dem schnellen und gezielten Einsatz der 60 Feuerwehrmitglieder aller drei Wehren ist es zu verdanken, dass hier kein größerer Sachschaden entstanden ist. Sie mussten mehrere Hundert Meter an Schlauchleitungen verlegen. Als Löschwasserentnahmestelle diente ein Bohrbrunnen, der erst vor ein paar Jahren in der Nähe des Hofes in Betrieb genommen wurde.


Noch während der Löscharbeiten nahmen Polizeibeamte der Polizei Bersenbrück und der Tatortgruppe Osnabrück ihre Ermittlungen zur Brandursache auf. Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren Mitarbeiter des Energieversorgers und der Schlauchwechselwagen aus Bersenbrück vor Ort.


Text und Fotos: Bernhard Brinkmann