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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

TE Bahn

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Gefahrgut-Lkw kippte um


SCHWAGSTORF (Fürstenau) - 16.12.2007

Am Sonntag, dem 16.12.2007 ereignete sich gegen 19:40 Uhr im Fürstenauer Ortsteil Schwagstorf ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Tanksattelzug, der mit Gefahrgut beladen war.

Von der B 214 aus Richtung Ankum kommend wollte der Fahrer nach rechts auf die B 218 in Richtung Fürstenau abbiegen. Dabei kippte der Tanksattelzug nach links um und blieb auf der Seite liegen. Glück- licherweise schlug der Tank nicht leck.

Beladen war der Lastzug aus Steyerberg in der Nähe von Nienburg mit 25 t Dimethylterephtalat (Stoff-Nr. 3256). Der 160° C heiße Stoff wird als Weichmacher für Kunststoff verwendet und ist entzündlich.

Die Feuerwehr-Einsatz- und Rettungsleitstelle im Kreishaus Osnabrück alarmierte zunächst die Ortsfeuerwehren Schwagstorf und Fürstenau. Im weiteren Verlauf wurden aufgrund der Gefahrenlage die Fachzüge "Gefahrgut Nord", "Dekontamination" und "Messen und Spüren" der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umweltschutz sowie der ELW 2 des Landkreises, die Feuerwehr Quakenbrück, der GW-G Belm und die SEG 1 des DRK Ankum ebenfalls zur Einsatzstelle beordert. Darüber hinaus waren zur weiträumigen Absperrung der beiden Bundesstraßen die Ortsfeuerwehren Ankum und Merzen eingesetzt.


Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm die Ausleuchtung der Unfallstelle und war bei der Bergung behilflich. Ein Bergungsunternehmen aus Damme rückte mit zwei Kranwagen an, um den Sattelzug wieder auf die Räder zu stellen.


Nach Angaben der Polizei Bersenbrück dürfte überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache in Frage kommen. Insgesamt waren rund 250 Helfer vor Ort, für deren Verpflegung die Feldküche Bippen sorgte.


Text und Fotos: Herbert Kempe und Ulrich Lindhorst, Heino Krehe