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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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6 Verletzte bei Feuer in einem Mehrfamilienhaus - Rettung über Drehleiter
BAD IBURG - 12.03.2008
Am frühen Mittwochmorgen ging gegen 4.00 Uhr bei der Einsatz-Leitstelle ein Notruf
ein. Gemeldet wurde ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Sandstraße in Bad
Iburg. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zahlreiche Personen in dem Gebäude.
Sofort wurden die Feuerwehren Bad Iburg und Glane, die Drehleiter der Feuerwehr
Oesede, Notarzt, Rettungswagen und die Polizei alarmiert.
Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, war eine Rauchentwicklung im zweiten
Obergeschoss zu erkennen. Eine Bewohnerin war auf den Balkon geflüchtet, da ihr eine
Flucht über das Treppenhaus auf Grund der starken Verqualmung nicht möglich war.
Sie wurde umgehend mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht.
Die weiteren zehn Hausbewohner wurden größtenteils von Polizei und Feuerwehr aus
dem Haus gerettet. Zu einigen Wohnungen mussten sich die Retter allerdings gewaltsam
Zutritt verschaffen um rechtzeitig zu helfen.
Sechs Menschen wurden bei dem Feuer verletzt. Ein Kleinkind, vier Erwachsene und
ein Polizeibeamter wurden vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend, mit
Verdacht auf Rauchgasvergiftung, in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Zwei
von Ihnen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie künstlich beatmet werden
mussten.
Das Feuer, das sich auf die Wohnung begrenzte, war nach einer Dreiviertelstunde
gelöscht. Aus bislang ungeklärter Ursache brach der Brand im Flur einer Wohnung
im zweiten Obergeschoss aus. Von dort konnte sich der giftige Rauch fast im ganzen
Haus ausbreiten.
Dem schnellen und beherzten Handeln aller Rettungskräfte ist es zu verdanken, dass
es nicht zur Katastrophe gekommen ist. Wären in der Wohnung jedoch Rauchmelder
installiert gewesen, hätten die Bewohner rechtzeitig gewarnt werden können und die
Zahl der Verletzten wäre höchstwahrscheinlich geringer ausgefallen.
| Text und Fotos: |
Thorsten Wöhrmann |
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