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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Großer Sachschaden durch Feuer im Blockheizkraftwerk
QUAKENBRÜCK - 27.03.2008
Bei einem Brand im Blockheizkraftwerk an der Jahnstraße in Quakenbrück entstand
am Donnerstagnachmittag ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.
Mitarbeiter des Betreibers bemerkten gegen 17 Uhr eine starke Verqualmung aus einem
Absaugrohr. Als sie nach der Ursache suchend die Tür eines Containers öffneten, in
dem ein 400 kW Dieselmotor stand, schlugen ihnen Flammen schon entgegen. Erste
Versuche das Feuer mit Pulverlöschern zu löschen schlugen fehl. Sie schlossen die
geöffnete Tür wieder.
Die sofort alarmierte Quakenbrücker Feuerwehr konnte nur - bedingt durch die große
auftretenden Rauchentwicklung rund ums Gebäude, unter schwerem Atemschutz den Innen-
und Außenangriff vornehmen. Durch schnelle und gezielte Vorgehensweise gelang es
mehreren Trupps, eine Ausbreitung des Feuers auf dem gesamten Innenraum zu verhindern.
Bedroht vom Feuer waren unter anderem ein gleich gebauter Container sowie zwei 1.000
Liter Kraftstofftanks, vier mit je 5.000 Liter Wasser gefüllte Puffertanks und zwei
Palmöltanks mit einem Fassungsvermögen von zusammen 40.000 Litern, die sich im
Kellerbereich unterm Brandherd befanden.
Um das Öl für die Verbrennung flüssig zu machen unterliegt es einer Temperatur von
65 Grad und ist dadurch sofort entflammbar. All dieses befand sich in unmittelbarere
Nähe der Ausbruchstelle. Doch ein Übergreifen der Flammen konnte die Wehr in letzter
Minute verhindern und somit auch die völlige Zerstörung des Kraftwerkes.
Durch ihren Einsatz konnten die eingesetzten Kräfte weit größere Werte retten, als
der durch den Brand entstandene Schaden. Nachdem das Feuer auch in der Absauganlage
gelöscht war, konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Zur Überprüfung wurde die
Wärmebildkamera eingesetzt und mit einen Hochleistungslüfter für einen rauchfreien
Innenraum gesorgt.
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Die Gegenstände im betroffenen Container wurden völlig zerstört, im zweiten Container
entstanden Schäden an den Stromleitungen die beide miteinander verbinden. Schon beim
Probelauf im Juni 2007 war es zu einem Brand in diesem Kraftwerk gekommen.
Dieses dient in erster Linie zur Energieversorgung der Schulen, des Hallenbades und
der Artland Arena. Doch nach diesem Brand ist vorerst an Energiegewinnung nicht zu
denken. Wie lange die Unterbrechung dauert, konnte nicht gesagt werden. Die Polizei
Quakenbrück nahm die Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf.
Neben Feuerwehr und Polizei waren Vertreter der Stadt Quakenbrück und Mitarbeiter
des Energieversorgers vor Ort.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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