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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Quecksilber verschüttet
GESMOLD - 28.03.2008
In der Nacht vom 27. auf den 28.03.2008 wurde in der Grund- und Hauptschule
Melle-Gesmold ein Fenster zum naturwissenschaftlichen Vorbereitungsraum im
Fachklassentrakt durch unbekannte Täter aufgehebelt und ein verschlossener
Chemikalienschrank gewaltsam geöffnet. Dabei entwendeten die Täter offensichtlich
das Aufbewahrungsgefäß mit Quecksilber (Hg). Eine unbekannte Menge Quecksilber,
geschätzt ca. 100 ml, wurde dabei auf dem PVC-Boden des circa 20 qm großen Raumes
verschüttet.
Nachdem die Ortsfeuerwehr Gesmold sowie der Meller Stadtbrandmeister (in Personalunion
Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt) informiert worden war,
erfolgte eine Kontaktaufnahme mit TUIS sowie mit dem Fachberater Chemie der BF
Osnabrück.
Gemäß der Angaben des Sicherheitsdatenblattes sowie gemäß der Angaben des Wachhabenden
der über TUIS kontaktierten Werkfeuerwehr BASF Leverkusen wurde zur Beseitigung des
ausgetretenen Quecksilbers die Verwendung des Bindemittels Mercurisorb und / oder
der Einsatz eines speziellen Hg-Staubsauger empfohlen.
In Absprache mit dem Leiter des Gesundheitsamtes entschied die Einsatzleitung, dass
Quecksilber noch am gleichen Tage möglichst weitgehend zu beseitigen. Zum Schutz der
dabei vorgehenden Einsatzkräfte wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt, um die
Räumlichkeiten zu belüften.
Die Einsatzkräfte gingen dann unter Einsatz von Atemschutzgeräten vor, um mit eigens
durch die Ortsfeuerwehr besorgten circa 20 cm x 20 cm großen Zinkblechen (Rückfragen
bei örtlichen Entsorgern und der Werkfeuerwehr Georgsmarienhütte ergab, dass Zink /
Zinkblech hierfür geeignet ist) die im Raum verteilten Quecksilberkügelchen zusammen
zu sammeln. Mit Mercurisorb wurde dann die gesammelte Menge gebunden.
Die weiteren Reinigungsarbeiten erfolgten durch eine Fachentsorgungsfirma aus Köln.
Vermutlich ein etwas langwieriger Prozess steht noch bezüglich der Freigabe der
Räumlichkeiten bevor, da nach Angaben des Landesgesundheitsamtes hierfür ein
Fachinstitut eine umfangreiche Messung durchführen muss.
Abschließend kann vermerkt werden, dass die von "freigewordenem" Quecksilber ausgehen
möglichen Gefahren oftmals unterschätzt werden.
Weitere Informationen zu diesem Einsatz erhalten Sie,
wenn Sie auf das Foto klicken (Weiterleitung zur Homepage der Feuerwehr Melle).
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