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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Ortsfeuerwehr Jeggen ging Ölfilm in einem Tümpel auf den Grund und zog versenkten Roller an Land


JEGGEN - 31.08.2008

Spaziergänger hatten einen Ölfilm auf dem Tümpel am Steinbruch Meckelesch in Jeggen gesichtet. Daher wurde die Ortsfeuerwehr Jeggen um 10:09 Uhr in den Ginsterweg gerufen. In Ufernähe war die Gewässerverunreinigung deutlich zu erkennen. Mit Hilfe des Schlauchbootes der Ortsfeuerwehr Schledehausen wurden zunächst Ölsperren auf dem Wasser gesetzt und Bindemittel ausgestreut. Vom Ufer aus wurde das Boot über drei Leinen in Position gehalten. Mit einem Einreißhaken begannen die Feuerwehrmänner systematisch, nach der Quelle für die Verschmutzung zu suchen. An einer bestimmten Stelle traten dann Blasen nach oben, die stark nach Benzin rochen.
Polizeibeamte vor Ort äußerten die Vermutung, dass hier illegal ein Mofa oder Motorroller entsorgt sein könnte. Dann gelang es dem einen Feuerwehrmann, einen Gegenstand in ca. 2,5 Metern Tiefe an den Haken zu nehmen, der andere fasste ins Wasser nach und rief: „Ein Reifen!“. Nun wurde tatsächlich der Reifen eines Rollers sichtbar. Das Gefährt wurde ans Ufer bewegt und vollständig aus dem Wasser gezogen. Die Polizeibeamten nahmen den roten Roller, von dem Motor, Getriebe und Hinterrad ausgebaut waren, in Augenschein. Vom Boot aus wurde die Fundstelle weiter gründlich mit den Einreißhaken abgesucht. Obwohl noch manchmal Benzingeruch aus dem Wasser stieg, konnten keine weiteren Gegenstände gefunden werden. Der Tümpel wurde durch Einbringen von weiterem Bindemittel und anschließendem Abschöpfen vom Ölfilm gereinigt.

Auf Veranlassung der Polizei wurde der Roller, der noch nicht lange Zeit im Wasser gelegen haben kann, zur kriminaltechnischen Untersuchung abtransportiert. Die 14 Feuerwehrkräfte konnten die Einsatzstelle nach ca. 3 Stunden wieder verlassen.

Text, Fotos: Hubert Dutschek