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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Bauernhofbrand in Holsten-Mündrup
Wirtschaftsgebäude brennt bis auf die Grundmauern nieder
Nachlöscharbeiten dauern bis Freitag nachmittag



KLOSTER OESEDE - 11/12.09.2008

Am Donnerstagvormittag wurden die Feuerwehren Kloster Oesede und Oesede gegen 9.20 Uhr zu einem Brand eines Strohlagers alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Holsten-Mündruper-Straße im GMHütter Stadtteil Holsten-Mündrup eintrafen, stand der Dachstuhl eines landwirtschaftlichen Anwesens bereits in Vollbrand.
Umgehend wurden weitere Feuerwehren aus Alt-GMHütte, Borgloh und der Wassercontainer der Werkfeuerwehr der Georgsmarienhütte GmbH nachgefordert. Gleichzeitige wurden Schlauchleitungen zu einer nahe gelegenen Zisterne gelegt um den Großbrand zu bekämpfen. Im Wirtschaftsgebäude fand das Feuer reichlich Nahrung, da dort ein Großteil des Strohvorrates lagerte.
Einige Rinder, die sich in den Stallungen unterhalb des Strohlagers befanden konnten gerettet werden, einige verendeten qualvoll. Auf Grund der schlechten Wasserversorgung in diesem GMHütter Außenbezirk wurden weitere Wassercontainer und Tanklöschfahrzeuge von der Osnabrücker Berufsfeuerwehr und der Feuerwehr Bissendorf zur Unterstützung angefordert.
Eine Schnelleinsatzgruppe des DRK wurde vorsorglich zur Einsatzstelle beordert um im Notfall schnelle, medizinische Hilfe zu leisten. Glücklicherweise wurde aber niemand verletzt. Die rund 100 Einsatzkräfte konnten das angrenzende Wohnhaus vor den Flammen schützen. Das Wirtschaftsgebäude brannte trotz des massiven Löscheinsatzes von zeitweise bis zu 20 Rohren bis auf die Grundmauern nieder.

Gegen 12.30 Uhr konnte die Einsatzleitung "Feuer unter Kontrolle" melden. Danach hieß es die noch vorhandenen Glutnester abzulöschen. Hierzu wurde ein Bagger eingesetzt, der die beiden einsturzgefährdeten Giebel des Stallgebäudes einriss und die brennenden Überreste auseinander zog. Gegen 17.30 Uhr wurden die benachbarten Einsatzkräfte nach und nach abgezogen. Die Ortsfeuerwehr Kloster Oesede verblieb bis 21.30 Uhr am Einsatzort. Anschließend stellte das Tanklöschfahrzeug die Brandwache bis gegen 2.15 Uhr sicher. Während der abendlichen Nachlöscharbeiten wurden noch rund 20.000 Liter Löschwasser aus der Zisterne benötigt.
Am Freitag nachmittag rückte dann die Ortsfeuerwehr Kloster Oesede gegen 15.00 Uhr erneut zur Einsatzstelle aus, um mit Unterstützung eines schweren Baggers die letzten Brandnester auseinander zu ziehen und abzulöschen. Auch die nicht mehr benötigten Schlauchleitungen konnten abgebaut und gereinigt werden. Von dem abgebrannten Wirtschaftsgebäude ist einen Tag nach dem Inferno nur noch ein Haufen qualmender Schutt übrig. In der Nähe der Brandstelle lag auch am Freitagnachmittag noch ein Geruch von kaltem Brandrauch. Trotz des großen materiellen Schadens sind die Besitzer froh darüber, dass ihr direkt an den Hof angrenzendes Wohnhaus von der Feuerwehr gerettet wurde und nicht den Flammen zum Opfer fiel.


Text, Fotos: Thorsten Wöhrmann
Internet: www.stadtfeuerwehr-georgsmarienhuette.de