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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Wohn - und Wirtschaftsgebäude ein Raub der Flammen
80 Feuerwehrleute bekämpften Großbrand - Nahe stehendes Wohnhaus in Gefahr



BADBERGEN - 20.10.2008

Bis auf die Umfassungsmauern brannte am Montagabend ein leerstehendes Wohn- und Wirtschaftsgebäude an der Wulfter Straße im Badberger Ortsteil Wulften nieder. Die Höhe des Schadens ist noch nicht ermittelt.Um 23.33 Uhr wurde die Feuerwehr Badbergen und die Drehleiter - Einheit der Feuerwehr Nortrup zu einem Gebäudebrand gerufen.
Da schon von weiten ein riesiger Feuerschein zu sehen war wurden umgehend die Feuerwehren aus Quakenbrück, Wehdel und Grönloh zur Unterstützung nachalarmiert. Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge der Badberger Wehr stand das Gebäude schon in Vollbrand. Heftiger Wind sorgte für einen starken Funkenflug der ein in zehn Meter Abstand stehendes Wohnhaus (neuer Bauart) durch entfachen von Feuer bedrohte. Auch in den angrenzenden Baumbestand, bestehend aus hohen alten Buchen und Eichen, flogen die Funken und somit brannten hin und wieder Äste , die aber immer wieder schnell gelöscht wurden.
Das vom Funkenflug bedrohte Wohnhaus konnte durch schnellen Einsatz mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen geschützt werden . Schon auf der Hinfahrt zur Einsatzstelle bauten die Feuerwehren aus Grönloh und Wehdel mit ihren Schlauchanhängern von der Hase her eine ca.1600 Meter lange Löschwasserversorgung auf. Auch wurden mehrere Hundert Meter an Schlauchleitungen zu einem Hydranten verlegt. Unterdessen waren die Löscharbeiten im vollen Gange. Über die Nortruper Drehleiter wurde das Löschen von oben mit dem Wenderohr vorgenommen.
Zeitgleich bekämpften mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz mit Strahlrohre das Feuer von allen Seiten des Hofes. Nach drei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Das Wohn - und Wirtschaftsgebäude bestand zum Teil aus Fachwerk, das schon seit längerer Zeit nicht mehr bewohnt wird, die Bedachung aus Eternitplatten. Innen lagerten mehrere Ballen Stroh die noch bis zum nächsten Tag durch Feuer immer wieder entfacht wurden. die Nachlöscharbeiten dauerten die ganze Nacht durch. Unterstützend war der einsetzender Regen in den Morgenstunden. Das Übergreifen der Flammen auf die angebauten Nebengebäude konnten die 80 eingesetzten Feuerwehrleute verhindern. Doch das Haupthaus gleicht ,trotz des schnellen Einsatzes der fünf Feuerwehren, einer Ruine.
Ein Feuerwehrmann verletzte sich als er mit dem Fuß umknickte, somit kam der mitalarmierte Rettungswagen aus Quakenbrück im Einsatz. Er wurde zur ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Vor Ort war dann ein Rettungswagen der SEG 1 aus Ankum in Bereitschaft. Wie der Brand entstand konnte noch nicht gesagt werden . Hierzu nahmen Beamte der Polizei noch in der Nacht die Ermittlungen auf.


Text und Fotos: Bernhard Brinkmann