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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Großbrand in Melle: Hoher Sachschaden und drei Verletzte
MELLE-NEUENKIRCHEN - 24.10.2008
Drei Verletzte und Sachschaden in sechsstelliger Größenordnung.
So lautet die vorläufige Bilanz eines Großbrandes, der in der
Nacht zum Samstag im Meller Ortsteil Holterdorf wütete. Trotz
eines groß angelegten Einsatzes konnten Feuerwehrleute aus
Neuenkirchen, St. Annen, Melle-Mitte, Altenmelle, Riemsloh
und Langenheide nicht verhindern, dass das erste Obergeschoss
des Wohnhauses vollständig ausbrannte. Der Bewohner mussten
mit Verdacht auf Rauchvergiftung in das Christliche Klinikum
Melle eingeliefert werden.
Nachdem Hausbewohner auf das Feuer aufmerksam geworden waren
und über Notruf 112 die Rettungsleitstelle Osnabrück informiert
hatten, löste diese um 22.51 Uhr zunächst Sirenenalarm für die
Mitglieder der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und St. Annen aus.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen Teile
des Obergeschosses bereits im Vollbrand. Da sich schon zu
diesem Zeitpunkt ein Großschadensereignis abzeichnete, ließen
die Einsatzleiter, Neuenkirchens Ortsbrandmeister Dieter
Bekkötter und der Meller Stadtbrandmeister Karl-Heinz Meyer,
weitere Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Melle-Mitte, Altenmelle,
Riemsloh und Langenheide nachalarmieren. Außerdem rückte die
Schnell-Einsatzgruppe 5 des DRK-Kreisverbandes Melle zur
Brandstelle aus.
Bereits kurz nach Beginn der Löscharbeiten brannten das erste
Obergeschoss und der Spitzboden des Hauses in voller Ausdehnung.
Flammen schlugen aus dem Dach. Da die Löschwasserversorgung vor
Ort erhebliche Probleme bereitete, musste Wasser mit
Tanklöschfahrzeugen nach Holterdorf geschafft werden. "Um die
Wasserversorgung sicherzustellen, richteten wir am Feuerwehrhaus
in Neuenkirchen eine Entnahmestelle ein. Das Wasser wurde daraufhin
im Pendelverkehr zur Brandtselle transportiert", berichtete
Feuerwehr-Pressesprecher Ludger Flohre. Parallel dazu sei eine
Löschwasserversorgung von einem rund 800 Meter entfernt
gelegenen Teich aufgebaut worden.
Noch während der Löscharbeiten nahmen Polizeibeamte aus Melle
und Osnabrück die Ermittlungen nach der Brandursache auf, die
bislang noch unbekannt ist.
| Text und Foto: |
Meller Kreisblatt |
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