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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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85 Feuerwehrleute bekämpften Großbrand auf Bauernhof
Erste Schätzungen zu Folge entstand ein Sachschaden von 100 Tausend Euro
BADBERGEN - 08.11.2008
Für die Feuerwehren aus Badbergen, Wehdel, Grönloh, Nortrup und
Quakenbrück war es
mit der Nachtruhe in der Nacht zum Samstag um 01.30 Uhr vorbei.
Sie wurden über Sirenenalarm zu einem Brand eines Bauernhofes im
Badberger Ortsteil Devern gerufen. Beim Eintreffen der ersten
Fahrzeuge brannte ein 30x10 Meter großes Stahlgebäude schon in
voller Ausdehnung.
In dem Gebäude waren 8 Pferde untergebracht,
die vom Besitzer aus den Ställen
ins Freie geschafft wurden. Durch die starke Verqualmung zog
sich der 59 Jahre alte Mann eine Rauchvergiftung zu und wurde
mit dem mitalarmierten Rettungswagen ins Quaken-brücker
Krankenhaus gebracht Das Feuer drohte auf den angrenzenden
Gebäuden überzugreifen. Dieses konnte aber durch das sofortige Einsetzen
von mehrere Tanklöschfahrzeugen
verhindert werden. Die Löschwasserversorgung wurde durch
Hydranten und einen Bohrbrunnen sichergestellt. Nach ca.
zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle.
Wir hatten schon geschlafen, berichtete die Ehefrau, als
ich von lauten Knallen wach wurde.
An die in der Nähe veranstaltete Abi - Fete habe ich gedacht
und gemeint das diese am
Böllern waren. Doch das Geräusch wurde immer lauter und
kam näher. Sie entschloss sich
Aufzustehen und nach den Rechten zu Schauen. Als die Frau
aus dem Fenster nach Draußen schaute sah sie wie der Stall
schon Lichterloh brannte. Sie weckte ihren Mann, der
dann in letzter Sekunde die Pferde rettete. Zeitgleich
wurde der Notruf zur Feuerwehr abgesetzt.
Bis zum Morgen wurden immer wieder Glutnester abgelöscht.
Dann unterstützte ein benachbarter Landwirt die Feuerwehr
durch den Einsatz eines Schleppers mit Frontlader. Damit
brachte er den zum Teil noch brennenden Heu und Strohvorrat
aus der Brandruine ins Freie , wo es ganz gelöscht wurde.
Diese Arbeiten werden sich bis Samstagmittag hinziehen.
Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten die
Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf. Nach ersten
Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 100 Tausend Euro.
Doch durch den schnellen und gezielten Einsatz der fünf
Feuerwehren konnten weit größere Werte gerettet werden.
Neben Feuerwehr und Polizei war der Notarzt und
Rettungswagen aus Quakenbrück, ein
Rettungswagen der SEG 1 Nord aus Ankum, zwei Mitarbeiter
des Energieversorgers und
ein Brandschutzprüfer vom Landkreis Osnabrück vor Ort.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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