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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Chemieunfall im Osnabrücker Hafen-mehrere Verletzte
Hochätzende Flusssäure ausgetreten
OSNABRUECK - 20.11.2008
Im Zusammenhang mit dem Gefahrguteinsatz im Osnabrücker Hafen
waren auch die Feuerwehren Rulle und Wallenhorst sowie
die Umweltgruppe der Feuerwehr Belm bei der Sicherstellung eines LKW
in Wallenhorst im Einsatz.
Was war passiert? Auf dem Gelände eines Osnabrücker Speditionsunternehmens an der Elbestraße
sind am Donnerstagmorgen gegen 07.40 Uhr etwa 100 Liter giftiger und
hochätzender Flusssäure ausgetreten. Ein Gabelstaplerfahrer war beim
Beladen eines LKW gegen einen in der Lagerhalle abgestellten
1000-Liter-Behälter mit Flusssäure gefahren. Der Behälter verrutschte
dadurch und wurde beschädigt.
Zwei Lkw-Fahrer von Fremdfirmen versuchten dann zusammen mit dem Fahrer
des Gabelstaplers die ausgetretene Säure zu binden. Dabei bekam einer
der Lkw-Fahrer offenbar Flusssäure auf die Haut. Die beiden anderen
Beteiligten kamen in Kontakt mit den gefährlichen Dämpfen.
Nach Alarmierung von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei begaben
sich sofort alle verfügbaren Kräfte zum Unfallort. Ein betroffener
Lkw-Fahrer hatte die Gefahr aber offensichtlich unterschätzt und
sich mit seinem Fahrzeug bereits wieder auf den Weg gemacht.
Erst in Wallenhorst-Lechtingen hielt er aufgrund aufkommender
Übelkeit an. Neben den drei direkt betroffenen Personen hatten
sich mindestens vier weitere in der Nähe des leckgeschlagenen
Behälters aufgehalten. Alle Betroffenen wurden, zumindest zur
Beobachtung, in Osnabrücker Krankenhäuser eingeliefert.
Zur Entsorgung der restlichen Flusssäure wurden Spezialkräfte
angefordert. Die Osnabrücker Polizei war ebenfalls mit
Spezialkräften vor Ort. Während des Einsatzes wurde der
Gefahrenbereich auf dem Firmengelände weiträumig abgesperrt.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
| Quelle: |
www.nord-west-media.de |
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