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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Bombenräumung eine logistische Meisterleistung
Nach Evakuierungsmaßnahmen: Zwei Bomben entschärft - zwei weitere Blindgänger vor Ort gesprengt
Osnabrück- 04.01.2009
Als eine wahre logistische Meisterleistung von Feuerwehr, Rettungsdienst und anderen Hilfsorganisationen ist die jüngste Bombenräumung in Osnabrück einzustufen. Mehr als 15.000 Menschen mussten am Sonntagvormittag ihre Häuser und Wohnungen in der Osnabrücker Weststadt verlassen, drei Krankenhäuser und ein Senirorenheim wurden evakuiert. Mit einem Großaufgebot von ehrenamtlichen Einsatzkräften, Polizeibeamten und den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde die Aktion erfolgreich bewältigt. Mit dabei auch rund 80 Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehr Osnabrück.
Ursache waren vier Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg, die bei der Auswertung von Luftaufnahmen entdeckt worden waren und entschärft werden sollten.
Zwei der vier Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg konnten auch entschärft werden. Die beiden anderen 5-Zentner-Bomben mussten vor Ort gesprengt werden. Sie waren mit Säure-Langzeitzündern ausgestattet, die abgeschert waren. Ein Transport wäre zu gefährlich geworden. Nach umfangreichen Sicherungsmaßnahmen, bei denen die Bomben u.a. mit etwa 100 Tonnen Sand in sogenannten Bigpacks bedeckt wurden, brachte der Sprengmeister die Blindgänger
mit etwa vier Kilogramm Plastiksprengstoff zur Detonation. Durch die Druckwelle wurden unbewohnte Häuser in unmittelbarer Umgebung zum Teil erheblich beschädigt, die zerfetzten Bigpacks hingen bis zu zehn Meter hoch in umliegenden Bäumen. Ein Baum war so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass dieser gefällt werden musste.
Dennoch wertete die Verantwortlichen die Aktion als Erfolg, da alle Evakuierten am Abend wieder unversehrt in ihre Häuser zurückkehren können.
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