zurück zur Startseitewww.lkos.de
 


Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Strohlager abgebrannt


RIEMSLOH - 31.01.2009

Zu einem Strohlagerbrand im Riemsloher Ortsteil Krukum wurden die Ortsfeuerwehren Riemsloh, Bruchmühlen, Hoyel und Groß Aschen alarmiert. Auf einer Fläche von ca. 40 x 40 Meter brannte ein Strohlager mit circa 500 Rundstrohballen in voller Ausdehnung. Die Ballen waren pyramidenförmig in drei Reihen aufgebaut. Zwischen den Ballen standen zwei landwirtschaftliche Anhänger, die durch den Brand zerstört wurden. Um 03:05 wurde zuerst die Ortsfeuerwehr Bruchmühlen mit dem Stichwort "verdächtiger Feuerschein" im Bereich ,An der Europastraße' im Ortsteil Bruchmühlen / Bennien per Funkmeldeempfänger alarmiert. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin die Straße ab und stellen im Bereich des Riemsloher Ortsteiles Krukum einen großen Feuerschein fest.
Zeitgleich gingen bereits mehrere Notrufe in der Rettungsleitstelle Osnabrück ein. Es wurde dabei wiederholt ein großer Feuerschein im Bereich der Autobahnraststätte Grönegau gemeldet. Als das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Bruchmühlen an der Einsatzstelle eintraf und sich ein erstes Bild von der Lage machen konnte, ließen die Einsatzkräfte sofort die Alarmeinheit Riemsloh, bestehen aus den Ortsfeuerwehren Riemsloh, Hoyel und Groß-Aschen über Sirene und Funkmeldeempfänger nachalarmieren. Als erstes errichteten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung zu einer nahe stehenden Scheune, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Hierfür kamen 2 C-Rohre zum Einsatz. Parallel dazu richteten weitere Einsatzkräfte an einem nahe gelegenen Löschwasserteich eine Wasserentnahmestelle ein. Um die weitere Brandausbreitung zu verhindern, wurde ein Wasserwerfer in Stellung gebracht. Da die Rundballen auf einer großen Fläche brannten und der Wind aus Richtung der in der Nähe befindlichen Gebäude wehte, entschloss sich die Einsatzleitung, die Rundballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Bruchmühlen, Groß-Aschen und Hoyel konnten daher die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen. Vor Ort blieben die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Riemsloh, die abwechselnd im Schichtbetrieb eine Brandwache bis ca. 12 Uhr stellten. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Rundballen mit einem Trecker aus einander gezogen, damit die Glutnester abgelöscht werden konnten.

Quelle: www.feuerwehr-melle.de