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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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55 Feuerwehrleute bekämpften Scheunenbrand in Grönloh
Übergreifen auf Wirtschaftsgebäude konnte verhindert werden - 100 Tausend Euro Schaden
GRÖNLOH - 04.06.2009
Großalarm gab es am Donnerstagabend 22.35 Uhr für die Feuerwehren aus Grönloh, Wehdel und Badbergen. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Holdorfer Chaussee brannte eine Scheune (26 x 12 Meter). "Wir hörten es knallen", berichteten Tochter und Sohn der Familie. "Beim Nachschauen entdeckten wir das Feuer und riefen über Notruf 112 die Feuerwehr."
Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge brannte der Dachstuhl des Gebäudes schon bis zur Hälfte. Auch ein drinstehender neuer Pkw der Marke Polo und ein Motorrad hatten schon Feuer gefangen. Mit Tanklöschfahrzeugen wurde sofort die Brandbekämpfung über mehrere Strahlrohre vorgenommen. Für die brennende Fahrzeuge wurde ein Schaumrohr eingesetzt. Da die Feuerwehr Grönloh schon auf dem Hinweg von einem 650 Meter entfernten Hydranten und die Feuerwehr Wehdel von einem 200 Meter entfernten Teich mit ihren Schlauchanhängern eine Löschwasserversorgung aufgebaut hatten, war für diese Größe des Brandes schnell genügend Löschwasser vor Ort. Somit hatten die rund 55 eingesetzten Feuerwehrleute das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle und verhinderten das die Flammen auf dem dicht daneben stehenden Wirtschaftsgebäude übergriffen.
Auch ein Übergreifen auf die in der Scheune stehende Biomasseheizanlage, die in Raumhöhe durch eine Brandmauer geschützt war. Vor dieser Wand war ein Bunker gefüllt mit Holzschnitzel. Im Innern befindet sich eine Förderanlage die den Brennstoff durch eine Maueröffnung in die Heizungsanlage befördert. Um den Brand ganz zu löschen wurde der Inhalt aus dem Bunker entfernt. Somit konnte auch die Ursache des Feuers entdeckt werden. Da sich Glutnester und Brandgut in dem Schacht der Förderschnecke befanden,. geht die Tatort Gruppe ( TOG) der Polizei vorerst von einem Technischen Defekt als Ursache des Brandes aus. Vermutlich sei das Lager des Drehtellers heißgelaufen und die darauf liegenden Holzschnitzel entzündet. Dieses soll am Freitagvormittag genau von einem Brandermittler untersucht werden. Erst vor einem Jahr wurde die Heizung eingebaut.
Die gesamte Wasserversorgung des Hofes läuft darüber, somit bestand eine Gefahr für den Viehbestand. Aber nach kurzer Zeit liefen die Pumpen wieder. Auf das über 250 Jahre alte Anwesen befindet sich ein Sauen - Zuchtbetrieb. Der Besitzer zeigte sich froh darüber, dass die Feuerwehren schnell zur Stelle waren um größeren Schaden zu verhindern.
Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gebäude- und Sachschaden auf ca. Huntertausend Euro.
Bei diesem Brand wurde wieder deutlich wie wichtig es ist genügend Beleuchtungsmaterial zu Verfügung zu haben um die Einsatzstelle ausleuchten zu können, so Ortsbrandmeister Karlheinz Smolny. Es gehe hier schließlich um die Sicherheit der eingesetzten Kräften, gerade bei Dunkelheit. Er bedankte sich bei den Feuerwehren aus Wehdel und Badbergen für den reibungslosen Einsatzablauf .
Neben Feuerwehr und Polizei war ein Mitarbeiter des Energieversorgers, der Rettungswagen
Quakenbrück mit 2 Mann Besatzung und als Ablösung dieses Fahrzeuges ein Rettungswagen der Schellen Einsatzgruppe Nord mit 5 Mann vor Ort.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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