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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Strohhalle stand lichterloh in Flammen - 80 Einsatzkräfte - Schadenshöhe mehr als 100 Tausend Euro - Mehrere Hundert Meter Schläuche verlegt
NORTRUP - 22.06.2009
Beim Brand einer Strohhalle - 35 x 18 Meter - auf dem Anwesen eines Viehzuchtbetriebes am Moorweg entstand am Montagnachmittag ein Sachschaden von mehr als Hundert Tausend Euro. Als die ersten Löschfahrzeuge der Feuerwehr Nortrup um 16.30 Uhr auf dem Hof eintrafen standen die eingelagerten Quaderballen schon in Vollbrand, auch die Telefonmasten gegenüber des Gebäudes hatten Feuer gefangen.
Desweiteren waren die Flammen schon unter einem Auflieger und auf andere landwirtschaftliche Geräte übergegriffen. Sofort wurden die Feuerwehren aus Menslage und Kettenkamp, sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Quakenbrück zur Unterstützung nachalarmiert. Nicht nur die enorme Hitzeentwicklung des Feuer, sondern auch die Löschwasserversorgung machte den Einsatzkräften zu schaffen. Da sich an der Straße zwei Hydranten auf eine Stichleitung des Wasserversorgers befinden, reichte das Wasser für diese Größe des Brandes nicht aus. Da rum mussten neben den mehreren Hundert Meter Schlauchleitungen zu zwei Hydranten eine Wasserversorgung zu einem ca. zwei Kilometer entfernten Teich - hinter der Firma Kemper - aufgebaut werden.
Außerdem wurden Tanklöschfahrzeuge auf der schmalen Gemeindestraße in Pendelverkehr
eingesetzt. Während mehrere Trupps unter Atemschutz das Feuer mit Strahlrohren bekämpften, wurden über der Drehleiter die Flammen im Deichbereich gelöscht. Auch die Abdeckfolien der Silos hinter der Halle brannten schon. Die Nortruper Feuerwehr verhinderte durch Einsatz der beiden Tanklöschfahrzeuge schon bei Beginn der Löscharbeiten ein Übergreifen der Flammen auf dem angrenzenden Viehstall. Ein neugeborenes Kalb konnte aus der dichten Verqualmung gerettet werden. Die brennenden Ballen wurden mit Teleskoplader aus dem Unterstand auf eine angrenzende Weide gefahren und abgelöscht. Hierzu musste erst ein Zaun entfernt werden. Der Einsatz dauerte noch spät bis in die Abendstunden. Um die Betreuung der Familie kümmerte sich ein Notfallseelsorger. Die Polizei nahm noch während des Einsatzgeschehens die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Ortsbrandmeister Andreas Völpel bescheinigte den rund 80 Einsatzkräften eine gute Zusammenarbeit. Die Halle, bestehend aus Stahlkonstruktion mit Bedachung und Außenwände aus Trapezbleche, wurde im Brandbereich total zerstört.
Neben den Feuerwehren und Polizei war der Rettungswagen aus Quakenbrück mit zwei Mann
Besatzung und ein Rettungswagen der Schnellen - Einsatzgruppe 1 Nord mit zwei Mann vor
Ort.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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