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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Gewitter mit Starkregen sorgte für voll gelaufene Keller
Schlammlawine verursachte Schäden in mehreren Kellern und einer Tischlerei



GM-HUETTE - 24.07.2009

Ein heftiger Gewitterschauer ging am Freitagabend gegen 18 Uhr über große Teile von GMHütte nieder und sorgte für zahlreiche vollgelaufene Keller und unpassierbare Straßen. Bereits am Freitagnachmittag musste die Ortsfeuerwehr Oesede zu einer Tischlerei an der Hermann-Müller-Straße ausrücken. Hier hatten sich große Mengen Regenwasser gesammelt und die Werkstatt unter Wasser gesetzt.
Am Abend hieß es dann in den Stadtteilen Oesede, Holzhausen und Malbergen Land unter. Nach einem etwa halbstündigen, heftigen Gewitterschauer drang das Regenwasser in zahlreiche Kelleräume ein und sorgte bei den Feuerwehren aus GMHütte und Oesede für Hochkonjunktur. Ein PKW, das sich in einer großen Wasserpfütze festgefahren hatte, wurde kurzerhand von der Feuerwehr heraus geschoben. Anderorts kamen Tauchpumpen und Wassersauger zum Einsatz. Besonders schlimm traf es einige Bewohner der Unterbauerschaft in Malbergen. Von einem Tags zuvor frisch gepflügten Acker flossen, mit dem sinnflutartigen Regen, größere Erdmassen über die Straße und in die Keller der Anwohner. Auch eine dort ansässige Tischlerei blieb nicht verschont.
Die Schlammmasse lief durch die Türen in die Werkstatt. Auf der Straße und an den Kellereingängen waren auch zwei Stunden nach dem Regenguss noch die Spuren des Unwetters zu erkennen. Bis oberhalb der Türklinke war deutlich eine Markierung zu sehen, die von dem angeschwemmten Schlamm stammt. Die Ortsfeuerwehr GMHütte war bis in den späten Abend mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Auch die Nachbarschaft funktioniert gut in Malbergen. Schnell half man sich gegenseitig bei den Aufräumarbeiten.
Nachdem die Kellerräume im am schlimmsten betroffenen Stadtteil Malbergen ausgepumpt waren, rückte der städtischen Bauhof an, um mit Hilfe eines Radladers und einer Kehrmaschine die Straße zu reinigen. Insgesamt waren in der Stadt GMHütte siebzehn Wohn- und Geschäftshäuser von Überschwemmungen betroffen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Text und Fotos: Thorsten Wöhrmann
Internet: www.stadtfeuerwehr-georgsmarienhuette.de