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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Explosion und Brand in Entsorgungswerk
ACHMER - 12.08.2009
In der Nacht zum Mittwoch kam es im Industriegebiet Achmer zu einem Brand in einem Entsorgungswerk für Sondermüll. In einem Schredder entzündeten sich Sonderabfälle, in dessen Folge es zu mehreren kleinen Explosionen und einem ausgedehnten Brand kam.
Um 01:25 Uhr alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zunächst die Feuerwehren Achmer und Pente, sowie die Drehleitereinheit der Feuerwehr Bramsche-Mitte und einen RTW der Rettungswache Bramsche. Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte von einem umfangreichen Schaum- und Atemschutzeinsatz ausgegangen werden, so dass die Feuerwehr Bramsche-Mitte komplett hinzugezogen wurde.
Zunächst wurde die Brandbekämpfung mit einem Trupp unter PA und einem C-Rohr eingeleitet. Zeitgleich wurde ein Schaumangriff vorbereitet und zwei weitere Trupps rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus.
Nach Sicherstellung der Wasserversorgung durch einen Oberflur- und einen Wandhydranten wurde ein massiver Schaumangriff mit drei Schaumrohren durchgeführt. Vorsorglich wurde zudem der Schaum-/Wasserwerfer des TLF 24/50 der Feuerwehr Bramsche-Mitte positioniert. Hierzu wurde am nahegelegenen Mittellandkanal eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Die geschädigte Firma stellte außerdem werkseigenes Schaummittel zur Verfügung.
Erschwert wurden die Löscharbeiten durch eine austretende Dichtmasse, die den Boden, Treppen und Plattformen der Schredderanlage in eine Rutschbahn verwandelte.
Nach Abschluß der Brandbekämpfung wurden drei weitere Trupps unter PA zu Nachlöscharbeiten eingesetzt. Hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz, um Glutnester im Bereich des Daches abzulöschen.
Nach und nach konnten jetzt die Einsatzkräfte abgezogen werden, so dass das letzte Fahrzeug gegen 5 Uhr die Einsatzstelle verlassen konnte. Die Feuerwehren Achmer, Bramsche und Pente waren mit 12 Fahrzeugen und etwa 60 Einsatzkräften im Einsatz. Die Rettungswache Bramsche sowie die SEG 2 Bramsche standen mit jeweils einem RTW in Bereitstellung.
Bei dem Brand entstand erheblicher Sachschaden, der in der Nacht noch nicht näher beziffert werden konnte. Durch die Kontamination mit der ausgelaufenen Dichtmasse wurden zudem große Teile der Feuerwehrschutzkleidung so stark beschädigt, dass sie ausgesondert werden müssen. Die Polizei sowie ein Brandschutzprüfer begannen noch in der Nacht mit den Ermittlungen zur Brandursache.
| Text und Fotos: |
Feuerwehr Achmer und Nord-West-Media |
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