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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Feuerwehr Merzen unterstützt Artenschutzbetreuer
MERZEN - 25.08.2009
Wolfgang Herkt betreibt seit 1963 eine staatlich anerkannte Artenschutzbetreuungsstation für besonders geschützte und streng geschützte Wildvögel in Osnabrück. Am Dienstag, dem 25. August 2009 erreichte ihn gegen Mittag ein Anruf aus dem Merzener Ortsteil Plaggenschale. Dort hatte sich ein Uhu in einer Kiesgrube an einem Telefonmast verfangen. Zusammen mit den Feuerwehrleuten aus Merzen kümmerte sich Wolfgang Herkt in der Kiesgrube um den Uhu, der sich in luftiger Höhe zwischen Mast und Telefonkabel verfangen hatte.
Sofort startete Herkt eine Rettungsaktion für den Nachtgreifvogel und machte sich auf den Weg in den Osnabrücker Nordkreis. Er alarmierte über die Rettungsleitstelle auch die Feuerwehr in Merzen, denn er wusste, das der Zeitfaktor eine wichtige Rolle spielte. Vor Ort kam ihm dann der Kiesgrubenbesitzer zu Hilfe und stellte eine lange Leiter zur Verfügung, damit der Fachmann den verletzten Vogel in luftiger Höhe aus der misslichen Lage befreien konnte. Die Feuerwehrleute aus Merzen halfen, einen großen Ring vom Bein des Uhus, der sehr viel Blut verloren hatte, zu entfernen.
Danach steuerte Herkt direkt eine Tierarztpaxis in Bramsche an, damit der Greifvogel operiert werden konnte. Die schweren Verletzungen hatten den Uhu schon sehr viel Energie gekostet. Ob die Rettungsaktion am Ende von Erfolg gekrönt sein wird, ließ sich nur schwer abschätzen. "Über 90 Prozent der in die Betreuungsstation eingelieferten Vögel sind Opfer von Zivilisationseinrichtungen wie Hochspannungsleitungen, Stacheldrahtzäunen oder Straßenverkehr", so Wolfgang Herkt. An Bäumen und Sträuchern verletzte sich kein Uhu.
| Text unf Fotos: |
Herbert Kempe |
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