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Einheiten
Große Schadensereig- nisse und außerge- wöhnliche Einsätze stellen
die Hilfs- organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.
Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur
Verfügung.

Informieren Sie sich über:
die FB Nord,
die FB Süd,
die FB Umwelt,
die TE Bahn und
die IuK-Gruppe.
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Personensuche in Gewässer
HAGEN ATW - 30.01.2010
Mit dem Einsatzstichwort "Vermutlich Person in Gewässer" wurde die Ortsfeuerwehr Hagen am Samstagmorgen 30.01.2010 gegen ca. 5.15 Uhr zum Regenrückhaltebecken an die Iburger Straße alarmiert.
Nach Angaben der Polizei hatte eine Person, an einem in der Nähe befindlichen Haus lautstark auf sich aufmerksam gemacht und dem Bewohner mitgeteilt, dass er versucht hätte eine ins Eis eingebrochene Person zu retten. Von hier aus wurde der Notruf abgesetzt und von der Feuerwehreinsatzleistelle zunächst Alarm für die OF Hagen und ein RTW ausgelöst.
Als die ersten Fahrzeuge Ortsfeuerwehr an dem teilweise zugefrorenen, ca. bis 1,20 Meter tiefen Gewässer eintrafen, waren augenscheinlich Fuß- und Schleifspuren, die zu einer bzw. von einer im See befindlichen Insel führten, festzustellen.
Sofort schleiften sich Feuerwehrleute mit Steckleiterteilen und gesichert mit Leinen auf das Eis zur Insel.
Erschwert wurde die Suche durch den stark einsetzenden Schneefall.
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Da eine vermutliche Einbruchstelle im Eis sichtbar. Eine angeblich eingebrochene Person war jedoch nicht vorzufinden, wurde umgehend die DLRG-Süd und die Schnelleinsatzgruppe (SEG 9) des Landkreises Osnabrück zur Unterstützung der Suche im Gewässer nachalarmiert.
Die DLRG führte die Suche, nach Absprache mit dem Einsatzleiter Horst Igelbrink mit Überlebens- und Trockentauchanzügen ausgerüsteten Einsatztauchern im maximal Brusttiefen Eiswasser durch. Zum Absuchen des Gewässergrundes wurde ein Teil der Eisdecke mit einer Feuerwehraxt geöffnet. Durch eine leichte Strömung im Gewässer musste auch ein Teil mit etwas festerer Eisdecke durch einen Taucher, ausgerüstet mit einer Vollschutzausrüstung, unter der Eisdecke kontrolliert werden. Hier zeigte sich wieder das Fehlen eines dringend benötigten Tauchertelefons für die Einheiten der DLRG. Zur Sicherung stand neben einem voll ausgerüsteten Reservetaucher ein Helfer mit einer Eisrettungssäge um das Eis Notfalls zu öffnen. Das Gelände um das Gewässer wurde durch einen Ortungsteam der DLRG mit Mantrailer - Hund und durch Feuerwehrangehörige mittels Wärmebildkamera ohne Erfolg abgesucht. Der Einsatz wurde aufgrund neuer Erkenntnisse der Polizei im einvernehmen aller Beteiligten gegen 07:30 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen.
Nach dem Einsatz standen in Feuerwehrhaus Hagen heiße Getränke und Verpflegung bereit.
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Neben der Ortsfeuerwehr Hagen waren zwei RTW, die DRLG-Süd und Schnelleeinsatzgruppe (SEG 9) des Landkreises Osnabrück mit dem Abrollbehälter "Betreuung" der BF-Osnabrück, sowie die Polizei Georgsmarienhütte mit zwei Streifenwagen im Einsatz.
Die Einsatzkräfte weisen nochmals daraufhin, dass das Betreten der Eisflächen zurzeit Lebensgefährlich ist!
| Text und Fotos: |
DLRG/Atze Rahe |
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