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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Tischlerei in Hagen Sudenfeld abgebrannt


HAGEN a.T.W. - 14.06.2010

Am Montag wurde die Ortsfeuerwehr Niedermark um 11:36 von der Feuerwehr-einsatzstelle alarmiert. Es brennt ein Kotten in Sudenfeld "Zum Sundern". Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Sofort wurde vom Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink die Ortsfeuerwehr Hagen nachalarmiert. Mit mehreren Strahlrohren wurden die Flammen bekämpft. Das Löschwasser musste über eine längere Wegstrecke von der Zisterne an der Sudenfelder Straße zur Brandstelle gepumpt werden.
Um ausreichend Löschwasser an der Brandstelle zu haben wurden zusätzlich das Tanklöschfahrzeug der FF Lienen und der FF Hasbergen nachgefordert. Das Feuer zog unter den Eternitplatten quer durch den Dachstuhl. Hier erwiesen sich die Löscharbeiten aus besonders schwierig, da etliche Säcke mit Sägespänne in Brand geraten waren. Ein Innenangriff konnte wegen der nicht einzuschätzenden Decken nur bedingt durchgeführt werden.
Mehrere Trupp ausgerüstet mit schwerem Atemschutz gingen von außen über Steckleitern vor. Eine Stromleitung die Tischlerwerkstatt mit Strom versorgte brannte am Mast ab. Die Feuerwehren hatte mehrere C und B Strahlrohre im Einsatz. Erst nach Stunden war das Feuer gelöscht. Einzelne Glutnester mussten immer wieder abgelöscht werden.
Teile des Holzlagers wurden mit einen Bagger auseinander gezogen. Die Maschinen für die Holzverarbeitung müssen begutachtet werden, ob sie noch zu gebrauchen sind, sie sind nur mit Löschwasser in Kontakt gekommen. Neben den Feuerwehren Niedermark, Hagen, Hasbergen und Lienen waren noch der DRK Rettungsdienst und ein RTW der SEG vor Ort. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte im Einsatz.

Text und Fotos: Atze Rahe