zurück zur Startseitewww.lkos.de
 


Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Blitz setzte Dachstuhl in Brand


GEORGSMARIENHÜTTE - 16.07.2010

Bei dem Gewitter in der Nacht zu Samstag, setzte ein Blitz, den Dachstuhl eines Zweifamilienhauses an der Wellendorfer Straße in Georgsmarienhütte in Brand.
Gegen 01.30 Uhr bemerkten Hausbewohner nach einem Blitz und heftigen Donner, dass der Strom im Haus ausgefallen war. Bei genauen nachschauen bemerkten sie auch Brandgeruch und verständigten die Feuerwehr. Schon nach kurzer Zeit rückten die Feuerwehren Oesede und Kloster Oesede mit 8 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften zur Wellendorfer Straße aus. Da sich alle Bewohner beim eintreffen der Einsatzkräfte ins freie gerettet hatten, konnten diese sich sofort um die Brandbekämpfung kümmern. Mit 3 C-Rohren und mehreren Trupps unter Atemschutz sowie dem Einsatz der Drehleiter, gelang es ihnen recht schnell, dass Feuer im Dachstuhl und im Obergeschoss unter Kontrolle zu bringen. Hilfreich bei der Brandbekämpfung war, die erst vor kurzen neu angeschaffte Wärmebildkamera. So konnten sich die Atemschutztrupps im völlig verqualmten Spitzboden gut orientieren und die Brandherde lokalisieren und gezielt löschen.
Trotzdem konnte nicht vermieden werden, dass auch Teile der oberen Wohnung stark durch Feuer und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hier mussten auch noch Wand und Deckenteile aufgemacht werden, um nach versteckten Glutnestern zu schauen. Um einen noch größeren Wasserschaden zu verhindern setzten die Einsatzkräfte zwei Wassersauger ein um das Löschwasser aus dem Haus zu bekommen. Für die Sicherstellung der Wasserversorgung hatten die beiden Feuerwehren eine ca. 200 Meter lange Wasserversorgung aufgebaut. Die Wellendorfer Straße war für die Dauer der Lösch und Sicherungsarbeiten voll gesperrt. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde noch eine Folie über das Loch im Dach gelegt. Gegen 04.00 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte den Brandort verlassen. Die Polizei hatte noch in der Nacht die erste Brandursachenermittlung aufgenommen. Der Schaden konnte nicht genau beziffert werden, dürfte aber in einem hohen fünfstelligen wenn nicht sogar im sechsstelligen Bereich liegen.

Text und Fotos: Frank Beermann