Hochwasser bereitet auch den Feuerwehrtechnischen Zentralen viel Arbeit
Zahlreiche Schläuche und Geräte müssen gereinigt, gewartet und repariert werden
OSNABRÜCK
Nach dem sich die Lage in den Überschwemmungsgebieten langsam normalisiert, heißt es bei den Feuerwehren aufräumen, die Geräte wieder einsatzbereit machen, Schläuche tauschen, das Feuerwehrhaus auf "Normalstand" zurückrüsten. Über 1100 Einsätze mussten die Feuerwehren des Landkreises Osnabrück in den vergangenen Tagen bewältigen, um vollgelaufene Keller auszupumpen. Über 35 Tragkraftspitzen und eine Vielzahl von Tauchpumpen wurden von den
Ortsfeuerwehren eingesetzt. Über 5 km Schläuche wurden verlegt.
Diese müssen jetzt alle gereinigt werden, damit sie nicht in den Fahrzeugen verrotten. Hier sind jetzt die Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises Osnabrück gefordert.
Viele Pumpen waren über lange Zeit nicht mehr so gefordert worden. Etliche Tragkraftspitzen vielen nach stundenlangem Einsatz aus. Alleine in der FTZ Süd stehen zurzeit sieben Pumpen, die von Christian Petersmann und Michael Kuhr repariert werden. ... und das sind noch nicht alle, meinte Michael Kuhr.
Auch für Schlauchpfleger Joachim Graß, (eigentliche im Urlaub) kommt ständig neue Arbeit. Immer wieder kommen Feuerwehren, um ihre verdreckten Schläuche zu tauschen. Gemeinsam mit der FTZ Nord werden die Schläuche so schnell wie möglich gereinigt, damit in allen Feuerwehren die Einsatzbereitschaft erhalten bleibt.