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Einsätze
Täglich rücken Feuerwehren im Landkreis Osnabrück aus, um bei Bränden,
Verkehrsunfällen oder anderen Unglücken schnell und qualifiziert Hilfe
zu leisten.
Annähernd 4.000 Einsätze werden in jedem Jahr von den ausschließlich
ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitgliedern bewältigt.

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Innenminister Schünemann wirbt bei Arbeitgebern für die Freistellung von Feuerwehrangehörigen für Einsätze
HANNOVER
Mit einem offenen Brief an die Arbeitgebervertretungen hat Innenminister Uwe Schünemann für die Freistellung von Angehörigen der
Feuerwehren im Einsatzfall geworben.
"Die niedersäschichen Arbeitgeber unterstützen in anerkennswerter Weise die Freiwilligen Feuerwehren bei der Sicherstellung des
abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung in Not- und Unglücksfällen" heist es in dem Minsiterschreiben. Gleichwohl soll es Einzelfälle
geben, in denen
Arbeitnehmern nahe gelegt wird, für einen Feuerwehreinsatz ihre Arbeitsstelle nicht zu verlassen. Die Sorge um den Arbeitsplatz führe dann zu einem belastenden Gewissenskonflikt mit der Folge, dass sich Arbeitnehmer gegen den gesetzlichen Freistellungsanspruch entscheiden.
Dies könne in letzter Konzequenz dazu führen, dass der Brandschutz und die Hilfeleistung in einer Gemeinde nicht mehr sichergestellt werden kann.
Das System der Freiwilligen Feuerwehren habe sich gewährt und stelle eine wirkungsvolle Gefahrenabwehr in einem Flächenland wie Niedersachsen sicher.
Fehlen auf Dauer zu bestimmten Tageszeiten ehrenamtliche Einsatzkräfte, könnten die Gemeinden dies nur durch einen verstärkter Einsatz durch Steuern finanzierter hauptamtlicher Kräfte ausgleichen.
Schünemann appeliert daher an die Verbände für die Freistellung von Feuerwehrmitglieder zu werben.
Den genauen Wortlaut des Ministerschreibens finden Sie hier:
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