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Einsätze

Täglich rücken Feuerwehren im Landkreis Osnabrück aus, um bei Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen Unglücken schnell und qualifiziert Hilfe zu leisten.

Annähernd 4.000 Einsätze werden in jedem Jahr von den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitgliedern bewältigt.

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Aktuelles


17. Kreisjugendfeuerwehrtag in Riemsloh - Vier neue Stellvertreter für die Feuerwehrverbände gewählt

OSNABRUECK

Zum 17. Kreisjugendfeuerwehrtag in Riemsloh konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Karsten Pösse neben den Vertretern aus den einzelnen Jugendfeuerwehren und der ersten Kinderfeuerwehr im Landkreis Osnabrück zahlreiche Gäste aus dem Landkreis Osnabrück begrüßen. So waren, von der Kreisverwaltung Kreisrat Dr. Winfried Wilkens und Fachdienstleiterin Bärbel Rosensträter, von der Kreisfeuerwehr Kreisbrandmeister Cornelis van de Water, der Stellvertretende Abschnittleiter Süd Ludger Flohre und der Stellvertretende Abschnittleiter Nord Ralf George sowie von der Stadtfeuerwehr Melle der stellvertretenden Stadtbrandmeister Dirk Niederwestberg und Ortsbrandmeister Heinz Bonhaus der Einladung nach Riemsloh gefolgt.

Reinhard Scholz, Bürgermeister der Stadt Melle, dankte in seinem Grußwort für das große ehrenamtliche Engagement. Er unterstrich, dass die Jugendfeuerwehren als Nachwuchslieferanten für die aktiven Wehren wichtig seien. Eine besondere Freude sei es ihm gewesen, das in der Stadt Melle die erste Kinderfeuerwehr im Landkreis Osnabrück gegründet wurde und er hoffe, dass sie nicht die einzige im Landkreis bleibe.

In seinem Jahresbericht betonte Pösse, dass das zurückliegende Jahr mit einem kleinen Mitgliederrückgang abgeschlossen werden konnte. Zum Stichtag 31.12.2016 konnte sich die Kreisjugendfeuerwehr mit 77 Mädchen, 518 Jungen und 228 Jugendwarten präsentieren. Diesen positiven Zahlen stünden aber auch wieder viele Austritte gegenüber. Die Gründe dafür seien äußerst vielfältig. Die Argumente "Stärkere andere Interessen", "Schul- /Berufsausbildung" und "Keine Lust mehr" stünden dabei deutlich an erster Stelle der Austrittsgründe. Gerade an dem Grund "Keine Lust mehr" sollte man durch attraktive Angebote arbeiten, so der Appell des Kreisjugendfeuerwehrwartes.

Mit einem Rückblick auf die zahlreiche Veranstaltungen auf Kreis-, Gemeinde- und Ortsebene und einem herzlichen Dank an die Kreisverwaltung, das Kreiskommando, die Feuerwehrverbände, die Stadt-, Gemeinde- und Ortsfeuerwehren und insbesondere die Jugendwarte und -betreuer für die angenehme Zusammenarbeit und Unterstützung beendete Pösse seinen Jahresbericht.

Als nächster Tagespunkt standen die Neuwahlen von vier stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwarten und einem Schriftführer auf der Tagesordnung. Wenn Wahlen anstehen scheiden auch Kameraden aus, so der Kreisjugendfeuerwehrwart Pösse. Dann richtete er seinen besonderen Dank an Volker Schröder vom Feuerverband Wittlage. Volker Schröder war seit dem 02.05.2009 stellvertretender Kreisjugendfeuerwart und hat sich in dieser Zeit sehr zum Wohle der Jugendfeuerwehren im Landkreis Osnabrück engagiert. Die Kreisjugendfeuerwehrleitung bedankte sich bei Volker Schröder für die tolle Zusammenarbeit mit einem Präsent.

Als Wahlleiter fungierte der erst kürzlich ernannte stellvertretende Brandabschnittsleiter Nord Ralf George, der im Kreiskommando für die Belange der Kreisjugendfeuerwehr verantwortlich ist. Einstimmig wählten die Jugendfeuerwehrwarte für vier Jahre zum stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart/in aus dem Feuerwehrverband Altkreis Bersenbrück Farina Reiter, aus dem Feuerwehrverband Altkreis Osnabrück Jens Ströher, aus dem Feuerwehrverband Altkreis Melle Frank Beer und aus den Feuerwehrverband Altkreis Wittlage Dana Imbusch. Als Schriftführer wurde Stefan Kienker wiedergewählt.

Die herzlichsten Grüße aus Politik und Verwaltung des Landkreises Osnabrück überbrachte Kreisrat Dr. Wilkens. Er dankte der Kreisjugendfeuerwehr für ihre überaus erfolgreiche Jugendarbeit. Dr. Wilkens unterstrich die sehr gute Zusammenarbeit mit den ausscheidenden Mitgliedern sowie der Kreisjugendfeuerwehrleitung. Er sieht es äußerst positiv, dass sich jetzt auch zwei junge Frauen der Verantwortung in der Kreisjugendfeuerwehrleitung stellen und wünscht alle bei ihrer zukünftigen Tätigkeit viel Erfolg.

Auch Kreisbrandmeister Cornelis van de Water dankte für die gute Jugendarbeit in der Kreisfeuerwehr. Er mahnte aber auch, sich nicht auf das Erreichte zu verlassen. Der Landkreis Osnabrück ist groß und es gibt in der Fläche immer noch Potential für weitere Jugendfeuerwehren und auch Kinderfeuerwehren, so der Appell des Kreisbrandmeisters. Eine besondere Überraschung hatte der Kreisbrandmeister für den Kameraden Frank Beer dabei. Er beförderte den stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Beer zum Brandmeister. Die weiteste Anreise hatte der noch stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart und zukünftige stellvertretende Landesjugendwart Sascha Bädorf. In seinem Grußwort unterstrich Bädorf die Wichtigkeit der Jugendarbeit in den Feuerwehren. Hier würde nicht nur der Grundstein für Einsatzabteilungen gelegt, es würde auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe übernommen. Gute Jugendarbeit lebe auch von guten und engagierten Betreuern. Es freue ihn deshalb besonders, dass er den Betreuer der JF Bad Laer Hubert Poppe mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr auszeichnen könne, so Bädorf.

Eine ganz besondere Ehrung wurde dem Ehemaligen Jugendwart, der JF Melle-Mitte, Peter Knigge zu teil. Dem Oberlöschmeister Peter Knigge wurde die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Gold verliehen, dieses ist die höchste Auszeichnung in der Deutschen Jugendfeuerwehr. Peter Knigge war 1977 Gründungsmitglied in der JF Melle- Mitte und unterstützt sie auch noch heute. In seiner Zeit als Betreuer und Jugendfeuerwehrwart sind in der JF Melle-Mitte viele Meilensteine erreicht worden. Jährliche Zeltlager, Aufnahme von Mädchen in die Jugendfeuerwehr sowie deren Übertritt in die Einsatzabteilung, Renovierung und Umbau des Jugendraums und erste Abnahmen der Jugendflamme Stufe 1 und 2 im Stadtgebiet Melle. Von den aktuell 74 aktiven Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte sind allein mehr als 2/3 in der Jugendfeuerwehr von Ihm ausgebildet und geprägt worden. Darüber hinaus hat sich Peter Knigge auch auf Kreisebene aktiv mit neuen Ideen eingebracht und für Neuerungen intensiv engagiert.

Text und Fotos: Uwe Kühte