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Der Landkreis

Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

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Aktuelles


Verkehrsunfall mit umgestürztem Reisebus und zwei beteiligten PKW
Alarmübung von Feuerwehr und Rettungsdienst in Bramsche -Pente

BRAMSCHE


Am vergangenen Samstag fand eine Alarmübung für Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte an der alten B68 in Bramsche-Pente statt. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit einem umgekippten Reisebus, zwei verunfallten PKW sowie mehreren schwer- und leichtverletzten Personen. Die Einsatzlage erinnerte an den schweren Busunfall in Leckermühle im August des vergangenen Jahres.
Gegen 11.46 Uhr gab es den ersten Alarm. Mit dem Stichwort "TH-Person klemmt Verkehrsunfall 2 PKW und ein Reisebus wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Bramsche, Engter, Pente und Wallenhorst alarmiert. Wenige Minuten nach der Alarmierung durch die Regionalleitstelle Osnabrück trafen bereits die Polizei und ein erster Rettungswagen am Unfallort ein, kurz danach folgten die ersten Feuerwehren. Schnell stellten die Retter fest, dass ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (kurz MANV) vorlag. Die Alarmstufe wurde auf Man15 erhöht. Ergänzende Rettungskräfte wurden alarmiert. So rückten weitere Helfer des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes für den Bereich Rettungsdienst sowie die IuK-Gruppe der Kreisfeuerwehr mit dem ELW 2 an.
Gemeinsam schafften es die Einsatzkräfte, alle 25 Verletzten zu befreien und zu versorgen. Schweres technisches Gerät wie Schere und Spreizer wurde eingesetzt, um Verletzte aus den PKW´s zu befreien. Über Leitern und eine geöffnete Dachluke wurden parallel die verletzten Insassen aus dem Bus befreit. Eine schwierige Aufgabe, den der Bus war bei dem Unfall auf die Seite gestürzt. Ein Team der DLRG hatte sich mi Vorfeld um eine realistische Unfalldarstellung gekümmert. Die Verletztendarsteller waren entsprechend geschminkt und verhielten sich nach typischen Mustern echter Unfallopfer.
Ziel der gemeinsamen Einsatzübung war es, bei einer solch anspruchsvollen MANV-Lage eine kontrollierte Befreiung, Versorgung, Betreuung, aber auch den strukturierten Transport zu üben.
Bei der abschließenden Übungsbeprechung im Feuerwehrhaus Wallenhorst zeigten sich die Beteiligten durchaus zufrieden. Alle Aufgaben wurden routiniert abgearbeitet. Gleichwohl hat es an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig geruckelt. Aber darum übend wir ja. Unser Ziel ist es, diese Dinge weiter zu optimieren, um beim nächsten Realeinsatz noch besser zu sein, beton Amin Schnieder, der sowohl in seiner Funktion als Stadtbrandmeister von Bramsche als auch aus seiner beruflichen Tätigkeit beim Landkreises Osnabrück an der Übungsvorbereitung beteiligt war.



Text und Fotos: Volker Köster