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Einsätze

Täglich rücken Feuerwehren im Landkreis Osnabrück aus, um bei Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen Unglücken schnell und qualifiziert Hilfe zu leisten.

Annähernd 4.000 Einsätze werden in jedem Jahr von den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitgliedern bewältigt.

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Aktuelles


Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd beim Moorbrand in Meppen im Einsatz

MEPPEN - 20.09.2018

Bereits seit gestern Nachmittag sind die beiden Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd des Landkreises Osnabrück beim Moorbrand im Meppen im Einsatz. Gegen 13 Uhr gab es Alarm für beiden Einheiten der Kreisfeuerwehr Osnabrück, die zur Ablösung der erschöpften Kräfte aus dem Emsland gerufen wurden.
Zu einer Kreisfeuerwehrbereitschaft gehören rund 150 Kräfte mit ca. 30 Fahrzeugen, die aus den einzelnen Städten und Gemeinden des Landkreises entsandt werden. Insgesamt machten sich gestern Nachmittag rund 300 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Osnabrück mit insgesamt 60 Fahrzeugen auf den Weg nach Meppen.

Der Brand hatte sich in den letzten Tagen auf eine Fläche von acht Quadratkilometern ausgedehnt. Die Behörden rechnen mit einem langen Kampf gegen das Feuer. Zwar sei es gelungen, die Lage zu stabilisieren, der Brand schwele aber weiter, teilte die Bundeswehr mit. Gestern Abend war er sogar bis in die etwa 200 Kilometer entfernten Landkreise Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg in Schleswig-Holstein zu riechen, berichtet die dortige Leitstelle West.
Im Kampf gegen den Brand hatten die Einsatzkräfte zuletzt kilometerlange Schläuche, sogenannten Wasserbarrieren, gelegt. Die Barrieren sprühen Wasser wie eine Wand in die Höhe. So will die Feuerwehr ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Waldgebiete und den Ort Stavern verhindern.

Die Einsatzleitung liegt in den Händen der Bundeswehr. Von dort werden den Osnabrücker Kräften die jeweiligen Aufgaben zugewiesen. Ein Einsatz ist zunächst für 36 Stunden vorgesehen. Bereits am vergangenen Samstag waren einzelnen Einheiten der Bereitschaft Süd in Meppen im Einsatz.

Erschwert wird die Brandbekämpfung durch Munitionsreste, die sich in dem Gebiet befinden könnten. Das Gelände wird nach Angaben des Umweltministeriums seit 1876 militärisch genutzt und gilt offiziell als blindgängergefährdet. Die Feuerwehr wird nur am Rande des Brandes eingesetzt - wegen der Munitionsreste könne das Moorgebiet nicht betreten werden, heißt es von der Bundeswehr. Die Gefahr für die Einsatzkräfte sei daher zwar niedrig, doch die Löscharbeiten werden sich dadurch vermutlich weiter verzögern.

Text: Volker Köster