In den letzten Jahren ist bei den Feuerwehren das Bewusstsein dafür gewachsen,
dass schwere Unfälle und ähnliche Ereignisse nicht nur die äußere Bewältigung
der Situation und die medizinische Versorgung Betroffener, sondern auch eine
seelische Betreuung erfordern.
Die Notfallseelsorge wendet sich im Grundsatz an drei verschiedene Personengruppen:
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Primär Geschädigte (Unfallopfer oder durch Unfälle direkt
geschädigte Personen) |
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Sekundär Geschädigte (Unverletzte Beteiligte, Unfallzeugen,
Angehörige der primär Geschädigten |
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Helfende (Seelsorgerischer Beistand für die Einsatzkräfte
der Feuerwehren und der übrigen Rettungsorganisationen,
um ihre oft belastende Arbeit bewältigen zu können |
Im Landkreis Osnabrück hat Pastor Jürgen Loest aus Bramsche-Ueffeln mit großem
Engagement den Aufbau und die Einrichtung einer flächendeckenden Notfallseelsorge
realisiert. Dieser Fachdienst konnte nach intensiven Vorbereitungen im Januar 2000
seinen Dienst aufnehmen. Inzwischen sind im gesamten Landkreis Osnabrück mehr als
35 Seelsorger im Dienst.
Um die 100 Einsätze im Jahr 2002 und mehrere Nachbesprechungen mit Opfern und
Angehörigen belegen, welchen Stellenwert die Notfallseelsorge inzwischen einnimmt.
Weitere Informationen zum Fachdienst Notfallseelsorge (z. B. Verhaltensweisen in
Streßsituationen, Choral für die Feuerwehr) erhalten Sie auf der Homepage
des Kirchenkreises Bramsche
(Link).
Siehe auch:
www.feuerwehrseelsorge.de