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Der Landkreis

Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

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Neues aus den Wehren


Lebenretten in Bestzeit


HILTER

Dass die Technik das Leben leichter machte, ist allen bekannt. Dass man Technik aber auch beherrschen muss genauso. Aus diesem Grund veranstaltete die Feuerwehr Hilter vier Ausbildungstage, an denen es um die Sicherheit im Atemschutzeinsatz ging.

 
 

Den Anfang machte ein Atemschutz-Notfalltraining was sich über einen Freitagabend und einen Samstag erstreckte. Bei einer ersten Übung war alles darauf ausgelegt Schwachstellen aufzudecken. Hierzu konnte ein vielleicht letztes Mal auf die Räumlichkeiten des Werk II an der Osnabrücker Straße zurückgegriffen werden. Bei einer Nachbesprechung im Feuerwehrhaus wurden die Schwachstellen anhand eines Video-Protokolls erkannt und besprochen. Der Samstagmorgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus. So gestärkt konnte die Kameraden den anstrengendem Tag gelassen entgegensehen.

Denn ganzen Vormittag übten sie unter den fachkundigen Blicken von Eike Zimmermann und Peter Kröger das Absuchen von Räumen, die Rettung verunfallter Kameraden oder das Vorgehen in komplett verqualmten Räumen. Eine Übung am Mittag bildete dann den Abschluss des Atemschutz-Notfalltraining hier galt es das erlernte vom Vormittag anzuwenden.

 
 

Ein Wochenende später konnten wir den Kameraden Thomas Keck von der Ausbildungsplattform "atemschutzunfaelle.eu" bei uns begrüßen. Dieser bildete uns im Umgang mit der Wärmebildkamera aus. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in Umgang und Funktion der Wärmebildkamera ging es auch hier in die Praxis. In der Atemschutzübungstrecke der Feuerwehr-Technischen Zentrale bewältigten wir zunächst eine Durchgang durch die Übungstrecke. Durch das eingeschränkte Sichtfeld der Wärmebildkamera erwies sich dies als gar nicht so einfach. Seine Stärke spielte die Wärmebildkamera aber bei der Personensuche aus. Ein Trupp machte sich zunächst ohne Kamera auf die Suche nach einer Person in der völlig verqualmten Umgebung. Hierbei wurde die Zeit gestoppt.

Im Anschluss machte sich ein Trupp mit der Wärmebildkamera auf die Suche nach der vermissten Person. Der Vergleich der Zeiten spricht für sich. Ohne Kamera benötigten die Trupps bis zu dreimal mehr Zeit um die vermisste Person zu finden. Aber auch die Füllhöhe von Tankwagen oder Gasflaschen lässt sich mittels der Wärmebildkamera ermitteln. Nun gilt es das erlernte in die Praxis umzusetzen und weiter zugeben.

Text und Foto: Jan Hendrik Lüne, Feuerwehr Hilter