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Der Landkreis

Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

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Neues aus den Wehren


Feuerwehr Bersenbrück erhält ein neues Einsatzfahrzeug
Tanklöschfahrzeug 16/25 am 12.10.2011 ausgeliefert


BERSENBRÜCK

Nach fast einem Jahr Bauzeit konnte die Feuerwehr Bersenbrück am vergangenen Mittwoch ein neues TLF 16/25 in Dienst stellen. Das Fahrzeug wird für den Erstangriff bei Brandeinsätzen verwendet und ersetzt ein 34 Jahre altes Vorgängerfahrzeug. In guter Tradition der Bersenbrücker Feuerwehr wurde "Florian Haseland 18-10" am Ortseingang in Empfang genommen.

Die siebenköpfige Planungsgruppe um den Fachdienstleiter Andreas Schulte und Ortsbrandmeister Christian Wurst war gemeinsam mit Gemeindebrandmeister Wilhelm Wernke, seinem Amtsvorgänger Günther Welp und dem Vorsitzenden den Fördervereins Friedmut Wurst zur Abnahme das Fahrzeuges gefahren. Diese fand beim Aufbauhersteller, der Firma Schlingmann in Dissen statt. Neben der eigentlichen Abnahme und Prüfung des Fahrzeuges auf Herz und Nieren, stand vor allem die Einweisung in die umfangreiche Fahrzeugtechnik im Vordergrund.

Diese ist gegenüber dem Vorgänger deutlich umfangreicher geworden, aber auch die Bedienung ist durch moderne Elektronik gänzlich anders. Vor allem die Pumpenbedienung hat nicht mehr viel mit der Technik aus den 70er-Jahren gemeinsam. Wo früher Bowdenzug, Kurbel und Steigrohr waren, sind heute Drucktaster, pneumatische Ventile und LED-Anzeigen. Im Fahrzeug sind neben dem Wassertank (3.000 Liter) ein Schaummitteltank (200 Liter) und eine Druckzumischanlage Automix 30 verbaut. Die Löschmittelabgabe erfolgt über vier Druckabgänge, einen Schnellangriff formfest und einen Wasserwerfer an der Fahrzeugfront. Bei den beiden Abgängen auf der rechten Fahrzeugseite und dem Werfer kann wahlweise Schaummittel zugemischt werden. Die Fahrzeugpumpe und der Werfer können aus der Kabine heraus bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h betrieben werden.

Neben den Blaulichtern sind Front- und Heckblitzer in LED-Technik eingebaut, auch die Heckabsicherung besteht aus LED-Blitzern. Die Umfeldbeleuchtung und ein pneumatischer Lichtmast mit vier 24V Xenon-Scheinwerfern der von der Pumpe aus bedient werden kann, bringen das notwendige Licht an die Einsatzstelle.

Im Mannschaftsraum sind vier Sitze mit integrierten Atemschutzgeräten ausgestattet, hierdurch kann unmittelbar nach Ankunft an der Einsatzstelle ein voll ausgerüsteter Trupp zur Brandbekämpfung oder Menschenrettung vorgehen während ein zweiter Trupp als Eigensicherung bereitsteht. Zur Beladung des Fahrzeugs gehören neben der Normbeladung vier CO2-Löscher (5kg), ein fahrbarere ABC-Löscher (50kg), ein Fognail-Set, Multifunktionsleiter, Sprungretter SP16, mobiler Rauchverschluss und ein Überdrucklüfter. Durch die eingebaute Hygienewand steht den Feuerwehrleuten jetzt auch endlich eine Möglichkeit zur Verfügung, sich nach dem Einsatz vom gröbsten Schmutz zu befreien.

Für kleinere technische Hilfeleistungen sind außerdem eine Motorkettensäge mit Schutzkleidung, zwei Tauchpumpen, ein Stativ mit zwei 230V Xenon-Scheinwerfern und ein Stromerzeuger auf dem Fahrzeug verlastet. Ein großer Teil der umfangreichen Beladung und auch wesentliche Teile des Fahrzeugsaufbaus wurden vom Förderverein mitfinanziert. Hierbei sei erwähnt, dass nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen Samtgemeindeverwaltung, Feuerwehr und Förderverein ein Fahrzeug auf dem neusten technischen Stand in Dienst gestellt werden konnte.

Weitere Bilder und Informationen zum Fahrzeug werden in den nächsten Tagen unter www.feuerwehr-bersenbrueck.de zu sehen sein.

Text und Fotos: Stefan Uphoff