Der Landkreis
Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.
Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa
so groß wie das Saarland.
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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Grönloh
Hermann Rengermann jetzt Brandmeister - Stellvertreter Harald Eilers Löschmeister
GRÖNLOH
Auf der Mitgliederversammlung 2011 der Feuerwehr Grönloh beförderte Gemeindebrandmeister Manfred den Ortsbrandmeister Hermann Rengermann zum Brandmeister, seinen Stellvertreter Harald Eilers zum Löschmeister. Andreas Wehage wurde einstimmig zum Gruppenführer und Philipp Smolny zum Atemschutzwart gewählt. Auch Harald Schlottmann wurde mit der Beförderung zum ersten Hauptfeuerwehrmann überrascht.
Aus dem Bericht von Ortsbrandmeister Hermann Rengermann geht hervor: Der Feuerwehr Grönloh gehören 24 aktive Mitglieder und 10 Kameraden in der Altersabteilung an. Zu den Brandeinsätzen zählte in den vergangenen zwölf Monaten die nachbarschaftliche Löschhilfe bei den Großbrand Lear in Quakenbrück. Wo wir mit Mannschaft und Fahrzeug hilfreich unterstützten. Auch gehörten Technische Hilfeleistungen zu unserem Einsatzgeschehen. Mit der Holdorfer Feuerwehr wurde eine Übung auf Kreisgrenze durchgeführt. Unser Hauptaugenmerk, so Rengermann , lag bei der Ausbildung der neuen Tragkraftspritze.
Dazu wurden mehrere Dienstabende genutzt. Sein Dank galt den Kameraden die sich als Ausbilder für die Handhabung des Gerätes einbrachten. Auch an den Feuerwehrschulen wurde erfolgreich teilgenommen. Sebastian Ottermann bestand den Maschinistenlehrgang, Niklas Esch und Luger Bornhorst den Funklehrgang. Harald Eilers Gruppenführer 1 und 2. Auf dem Verbandstag in Grafeld wurden Manfred Hussmann und Heinrich Kahmann für 40 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrlöschwesen geehrt. Mit dem Feuerwehrnadel in Silber wurde Karlheinz Smolny vom Niedersächsischen - Feuerwehrverbandes geehrt und für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Günter Tepe. Manfred Hussmann wurde eine besondere Ehrung zu teil. Er erhielt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Mit den Feuerwehren aus Oesede und Dissen stellten wir auf dem Familientag des LK Osnabrück am Kreishaus den Brandschutz sicher. Auch im letzten Jahr standen neben den eigentlichen Aufgaben der Feuerwehr wieder viele Aktivitäten auf den Plan. Dazu zählen unter anderem: Umzugsicherung bei Schützenfest, Teilnahme am Seniorennachmittag in Fürstenau und Parkplatzdienst beim Stutenschau. Weiterhin ist die Feuerwehr Grönloh in der Feuerwehrbereitschaft Nord. Die Kameradschaft kam auch nicht zu kurz beim Winterfest, Osterfeuer, Ausflug nach Bremerhafen oder beim erstmaligen Gemeindefeuerwehrfest. Im September verabschiedeten wir den ehemaligen Ortsbrandmeister Karlheinz Smolny, so Rengermann. Er gedachte den verstorbenen Rudolf Marbold der im Jahr 1952 in die Feuerwehr eintrat. Viele Ehrenämter nahm er bis Februar 1993 beim Erreichen der Altersgrenze war. Marbold ist es zu verdanken, dass es die Grönloher Wehr noch gibt. denn im Jahr 1967 drohte die Auflösung der Feuerwehr. Weil Teile des Grönloher Gemeinderates keinen Sinn mehr für das weitere Bestehen der Wehr sahen. Doch durch sein Durchsetzungsvermögen, konnte das Steuer noch einmal rum gerissen werden. Die Feuerwehr Grönloh hat mit Marbold eine große Persönlichkeit verloren, hob der Ortsbrandmeister hervor.
Der Bericht des Ortsbrandmeisters, so Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz, habe wieder deutlich gemacht, wie wichtig die Feuerwehren mit Grundausstattung in der Samtgemeinde Artland sind. Scholz hofft, dass es auch in den nächsten Jahren so bleibt.
Er bedankte sich für das professionelle Mitwirken beim Großbrand der Firma Lear. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende für Feuerwehren Bernd Stüve dankte für den ehrenamtlichen Dauereinsatz. Bürgermeister Dietmar Berger sprach der Grönloher Wehr einen Dank im Namen der Gemeinde Badbergen für ihre Arbeit im letzten Jahr aus. Brandabschnittsleiter Nord Ralf Auf dem Felde brachte Grüße von der Kreisfeuerwehr. Er bedankte sich für das Mitwirken in der Feuerwehrbereitschaft. Auch gab Auf dem Felde zu bedenken, wenn es diese freiwilligen Feuerwehrleute nicht gäbe, würde der Brandschutz eine Menge Geld kosten. Zum Beispiel müsste man bei einer Staffelbesetzung rund dreißig Vollzeitbeschäftigte einstellen. Die würden im Jahr 1,5 Millionen Euro kosten. Wenn man solche Zahlen hört, könne man froh sein, betonte Gemeindebrandmeister Manfred Buhr, dass es diese ehrenamtliche Mitmenschen noch gibt. Buhr bedankte sich für den reibungslosen Übergang der Ortsbrandmeister. Seinen Dank galt auch im Namen der Samtgemeinde Feuerwehren für das gute Miteinander. Geplant ist im Frühling 2012 mit dem Beginn des Führerscheins für Feuerwehrleute, gab der Gemeindebrandmeister bekannt. Zum Schluss gab Hermann Rengermann noch ein paar Termine bekannt: Am 16.01.2012 ist der erste Dienstabend. Das Winterfest findet am 11.02.2012 statt. Auch wird im Jahr 2012 die alte Handdruckspritze 100 Jahre alt. Geplant wurde dafür noch nichts. Wer Ideen hat, kann dieses gerne kundtun.
| Text und Fotos: |
Bernhard Brinkmann |
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