Der Landkreis
Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.
Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa
so groß wie das Saarland.
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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bersenbrück
BERSENBRÜCK
Christof TerHeide tritt die Nachfolge vom stellv. Ortsbrandmeister Aloys Prinz an. Das neue Tanklöschfahrzeug wird seiner Bestimmung offiziell übergeben und mit dem Bau des Feuerwehrhauses wird im Frühjahr begonnen, somit liegt dieses Jahr ein erneuter Umzug an. Die Tatkraft der Feuerwehrleute wurde auch im letzten Jahr oft zur Hilfe angefordert. Rund 70 Feuerwehrleute und zahlreiche Ehrengäste horchten, was es auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bersenbrück zu berichten gab.
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(v.l.:) Gemeindebrandmeister Wilhelm Wernke, Christof TerHeide, Robin Thobiesen, Daniel Sander, Sven Buffler, Bürgermeister Harald Kräuter, 1. Samtgemeinderat Johannes Koop, Johannes Michels, Joachim Tegelhütter, Stefan Uphoff, Ortsbrandmeister Christian Wurst, Pastor Jürgen Kuhlmann, Abschnittleiter Nord Ralf auf dem Felde.
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Einen guten Überblick bekamen alle Gäste in einem wiederum erstellten, mit dreißig Minuten sehr kurzweiligen Jahresrückblickfilm. Wilhelm Pellenwessel in seiner Funktion als "Feuerwehrfilmer" rief mit dieser Form eines Jahresresümees viele Höhepunkte und auch nachdenkliche Momente in Erinnerung. So konnte Christian Wurst im Anschluss berichten, dass die Feuerwehr Bersenbrück im Jahr 2011 zu 111 alarmierten Einsätzen gerufen wurde. Diese teilen sich in 46 Brände und 65 Hilfeleistungen. Zusätzlich wurden auf dem Reggae Jam zusammen mit den Feuerwehren aus Talge, Gehrde und Rieste 11 Brände und 71 Hilfeleistungen abgearbeitet. In der Summe verursachten diese 193 Einsätze rund 18.000 Einsatz- und Dienststunden, die im letzen Jahr zu Buche stehen. Die Feuerwehr bestehe im Moment aus rund 90 Mitgliedern, die sich in Aktive, Mitglieder der Altersabteilung und Jugendfeuerwehrleute aufteilen, so der Ortsbrandmeister. Christian Wurst erläuterte die neue Führungsstruktur bzw. dass neue Organisationswesen, welches im Herbst durch einen Arbeitskreis entwickelt worden ist. Das neue Tanklöschfahrzeug sei mittlerweile ausgeliefert, hier dankte der Wehrführer der Samtgemeinde und dem Förderverein, welcher hier rund 75.000 EUR aus Spendengeldern zusteuerte. Der Ortsbrandmeister dankte allen Anwesenden für ihre Leistung und den Tatendrang vor allen Dingen bei dem letztjährigen Umzugsmaßnahmen, sowie dem Dienst- und Einsatzgeschehen. Anschließend gab einen Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2012: Der Focus soll weiterhin in einer qualitativ guten Ausbildung liegen, das Reggae Jam Festival wird wieder viel Zeit einfordern und ein erneuter Umzug im Herbst in das neue Domizil an alter Stelle würde anstehen. Im Juni würde das Übergangsfeuerwehrhaus bei Slupinski an der Robert-Bosch-Straße zu einer Fussballhochburg ausgebaut, wenn erneut zum Public Viewing für die EURO 2012 gerufen wird. Mittlerweile gelte es auch die ersten Vorbereitungen für das bevorstehende Jubiläum im Jahre 2013 zu treffen.
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m Anschluss an den Jahresbericht würdigte Ortsbrandmeister Christian Wurst die Leistungen von Robin Thobiesen, der zum Feuerwehrmann des Jahres 2011 ernannt wurde. Robin Thobiesen sei durch seine stetige Aktivität, Einsatzbereitschaft und gute Kameradschaft besonders aufgefallen. Er verfüge über eine Dienstbeteiligung von 100 Prozent.
Auch Wahlen standen auf dem Programm der Versammlung. So wurde für den aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden stellv. Ortsbrandmeister Aloys Prinz von der Versammlung in geheimer Wahl für sechs Jahre Christof TerHeide gewählt. Zum stellv. Zugführer wurde Christian Kessens ernannt, zum stellv. Gerätewart Michael Wurst. Carsten Lang wurde erneut in seiner Funktion als Schriftwart bestätigt, als zukünftiges Leitungsteam in der Jugendfeuerwehr fungieren Stefan Uphoff und Johannes Michels.
Christian Wurst beförderte in seiner Funktion als Ortsbrandmeister Daniel Sander und Joachim Tegelhütter zu Feuerwehrmännern. Sven Buffler und Johannes Michels wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt. Gemeindebrandmeister Wilhelm Wernke stufte Stefan Uphoff zum Löschmeister und Christof TerHeide zum Oberlöschmeister auf.
Wilhelm Wernke dankte weiterhin den Bersenbrücker Wehrleuten für ihre Arbeit. Besonders erwähnenswert sei die Arbeit des Fördervereins. Die Samtgemeindefeuerwehr sei im vergangenen Jahr zu insgesamt 316 Einsätzen gerufen worden, so der Gemeindebrandmeister.
Brandabschnittsleiter Nord Ralf auf dem Felde dankte der Ortsfeuerwehr Bersenbrück für ihren Einsatz und lobte die über die Gemeindegrenzen hinweg bekannte gute Ausbildungsarbeit. Er überbrachte die Grüße des Kreiskommandos.
Der 1. Samtgemeinderat Johannes Koop dankte für die Leistungsbereitschaft der Feuerwehr, die auch in dem Film eindrucksvoll zu Schau gestellt worden war. Er sei froh, dass beim Thema Feuerwehrhaus ein gutes Ergebnis erzielt werden könne. Er habe sehr großen Respekt vor der Arbeit der Feuerwehr, welche nicht immer selbstverständlich wäre.
Harald Kräuter bedankte sich in seiner Funktion als Bürgermeister bei den Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit auch im Namen der Bürger der Stadt Bersenbrück. Es sei äußerst lobend zu erwähnen, dass mit dem Förderverein ein großes Budget außerhalb des Samtgemeindehaushalts abgefedert werden könne. Die herausragende Jugendarbeit in der Feuerwehr werde dafür sorgen, dem demografischen Problem ein Schnäppchen zu schlagen, so Kräuter.
Der Stellv. Dienststellenleiter der Polizei Bersenbrück Manfred Tappken dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr. Er würdigte das hohe Engagement und fand dieses auch beeindruckend im Film inszeniert. Mit 100 Schwerverletzten und rund zehn Verkehrstoten in der Region sei die Arbeit nicht immer einfach und sehr emotional.
An dieses Thema knüpfte Pastor Jürgen Kuhlmann an. Er habe mittlerweile entsprechende Seminare besucht, um in Zukunft die Wehrleute als Notfallseelsorger bei ihren Einsätzen unterstützen zu können. Auch stehe er für Anschluss Gespräche und Einsatznachbesprechungen gerne zur Verfügung, gerade wenn aufwendige Rettungsversuche nicht den entsprechenden Erfolg erwirkt haben.
| Text: |
Thomas Wurst |
| Foto: |
Günther Welp |
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