zurück zur Startseitewww.lkos.de
 


Der Landkreis

Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

mehr ...




Neues aus den Wehren


Zugübung VU PKW gegen Planwagen

GLANDORF
Am Donnerstag, den 08.12.2016 um 19:26Uhr wurden die Einheiten der Ortsfeuerwehren Glandorf und Schwege per Funkmeldeempfänger zu einem Verkehrsunfall "Ecke Füchtenweg/Nießenhock" gerufen.

 
 

Da es sich bei der Meldung darum handelte, dass ein Auto in einen Planwagen gerammt ist, wurde gleichzeitig die Einheit des Landkreises Osnabrück ELW2 alarmiert. Des Weiteren wurden für die ärztliche Versorgung OrgL Rettungsdienst, Leitender Notarzt, 2. Notärzte, FüKOm Malteser, 3. Rettungswagen, 1Krankenwagen und der First Responder gerufen.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges fanden wir ein auf der Seite liegendes Fahrzeug vor, welches mit der Dachseite an dem Planwagen gelegen hat. Man hörte viele Personen nach Hilfe schreien, sodass in der ersten Phase der Erkundung sofort Personen abgestellt wurden, um die Verletzten zu beruhigen. Danach musste dann abgewägt werden, wie man und in welcher Reihenfolge welche Personen rettet. Beim Eintreffen der ersten ärztlichen Helfer konnten diese sofort den Personen helfen, die zugänglich und nicht eingeklemmt waren. Die Ortswehren Glandorf und Schwege sind dann mit zwei Gruppen angefangen die eingeklemmten Personen im Auto zu bergen.
Nach dem Entfernen der Kofferraumklappe konnte die erste Person schon geborgen werden. Die Fahrzeugführerin war allerdings noch soweit eingeklemmt, dass man sich entschieden hat das Auto wieder auf alle vier Räder zu stellen. Dies wurde mit vereinten Kräften (10 Personen) vollendet. Daraufhin wurde dieses fixiert und in Absprache mit dem Rettungsdienst erst das Dach und dann die Türen entfernt. Da die verletzte Person im Fußraum noch eingeklemmt war, wurde der Vorderwagen noch nach vorne gedrückt, sodass man mit dem Spinboard die Person bergen konnte.
Eine weitere Aufgabe der Feuerwehr war, die nicht schwer verletzten Personen zu einem Sammelpunkt zu bringen und diese dort zu betreuen. Die schwer verletzte Person aus dem Auto sollte mittels Hubschrauber abtransportiert werden. Dafür musste die Flutlichtanlage auf dem Schweger Fußballplatz als Landeplatz angestellt werden. Nach gut einer Stunde wurde dann die Übung beendet. Zur Manöverkritik und einer kleinen Stärkung sind dann alle Einheiten zum Schweger Feuerwehrhaus gefahren. Als Fazit, es war eine gelungene Übung und man hat dabei wieder gesehen, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten sehr gut funktioniert hat. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten für die hervorragende Übung bedanken.

Text und Foto: Florian Ellerbrock