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Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

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Neues aus den Wehren


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rothenfelde

BAD ROTHENFELDE

Die Freiwillige Feuerwehr in Bad Rothenfelde darf sich der Rückendeckung der Gemeinde sicher sein. Das wurde während der Jahreshauptversammlung deutlich.

"2016 war ein Jahr der eher unspektakulären Einsätze", stellte Gemeindebrand- meister Michael Janböke während der Jahreshaupt- versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rothenfelde zu Beginn seines Rückblicks fest und meinte damit, dass es keinen Großbrand im Ort gegeben habe. Er verwies jedoch auf ein erneut vielfältiges Einsatzgeschehen, das die Blauröcke forderte, wie zuvor sein Stellvertreter Andreas Kammann vorgetragen hatte.

"Nur" 129 Einsätze - weniger als in den Vorjahren - waren im Tätigkeitsbericht 2016 von Kammann aufgeführt, und auch die Anzahl der Dienststunden war geringer, wenn auch mit 9847 insgesamt immer noch beachtlich hoch für die 47 ehrenamtlichen Aktiven, die allein bei ihren Einsätzen 1623 und für ihre Ausbildung 3644 Stunden investierten. Menschen und Tiere in Not, kleinere Brände, Verkehrsunfälle, Sturm, Hochwasser, Gas- und Ölalarm, Fehlalarme (auch böswillige), technische und nachbarschaftliche Hilfeleistung sowie Mitarbeit in der Feuerwehrbereitschaft Süd des Landkreises und in der Umweltgruppe Osning: Für alles wurden die Feuerwehrleute angefordert und machten ihre Sache gut, wie auch Bürgermeister Klaus Rehkämper meint: "Der Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehr ist unverändert sehr hoch", lobte er, "speziell in unserem Heilbad mit den vielen älteren Menschen ist ihre unbedingte Einsatzbereitschaft unverzichtbar." Der ehrenamtliche Dienst zum Wohl des Ortes und der Bürger verdiene Anerkennung, die Gemeinde werde weiterhin ein offenes Ohr haben. "Es macht Freude mit der Wehr zu arbeiten", sagte Rehkämper.

Wie sehr den Blauröcken daran gelegen ist, ihren Mitmenschen Freude zu bereiten, hörte die aus Aktiven, Alterskameraden, Jugendwehrangehörigen, Rats- und DRK-Mitgliedern sowie Kreisbrandmeister Cornelis Van de Water und Feuerwehr-Verbandsvorsitzenden Gerhard Glane bestehenden Zuhörerschaft aus dem Rückblick von Janböke, in dem er Aktivitäten zum Beispiel bei der DKMS-Aktion "Hilfe für Lea-Sophie", dem "Tag der offenen Tür", der Teilnahme am Heimatfest und bei der Instandhaltung der "Rettungspunkte" im Kleinen Berg anführte. "Unser Vorbild", freute er sich, "hat dazu geführt, dass solche Punkte wohl nun auch die Wehr von Bad Laer im Blomberg anbringen wird."

Auch die Ausführungen von Gemeindejugendfeuerwehrwart Rüdiger Christoffer gaben Anlass zur Freude: "Mein Eindruck ist", sagte er, "die Jugendfeuerwehr ist inzwischen in Bad Rothenfelde angekommen." Neben der theoretischen Ausbildung seien Freizeitaktivitäten, wie Waldsäuberung, Zeltlager am Diemelsee, Besichtigung der Skisprungschanze in Willingen und anderes im Programm gewesen. Der Bürgermeister sagte dazu, das Geld für die Gründung der Jugendwehr sei "gut angelegt", denn jetzt arbeiteten die Generationen gemeinsam zum Wohl der Bürger. Er lobte Christoffer für dessen "sehr anspruchsvolle Arbeit".

Keine Jahreshauptversammlung ohne Ehrungen und Beförderungen. So wurden Hauptbrandmeister Rüdiger Christoffer und Brandmeister Werner Godewerth für 40-jährige Zugehörigkeit sowie Erster Hauptfeuerwehrmann Wolfgang Fischer für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Befördert wurden Till Domke und Niklas Everding zu Feuerwehrmännern, Lucas Pohlmann zum Oberfeuerwehrmann, Nikolas Strohmeyer zum Hauptfeuerwehrmann und Andreas Kammann zum Oberbrandmeister.

Text und Fotos: FF Bad Rothenfelde