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Einsätze

Täglich rücken Feuerwehren im Landkreis Osnabrück aus, um bei Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen Unglücken schnell und qualifiziert Hilfe zu leisten.

Annähernd 4.000 Einsätze werden in jedem Jahr von den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitgliedern bewältigt.

Hier finden Sie Berichte über Einsätze der Feuerwehren

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Aktuelles


Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hilter

Hilter

Am Samstag den 18. Februar trafen sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Hilter zur ersten Jahreshauptversammlung in ihrem neuen Feuerwehrhaus. Da Orts- und Gemeindebrandmeister Ralf Telkämper aus gesundheitlichen Gründen ausfiel, leitete dieses Jahr sein Stellvertreter Dietmar Kirsch die Versammlung im gut gefüllten Schulungsraum. Neben den aktiven Mitgliedern konnte Kirsch auch die Mitglieder der Altersabteilung begrüßen. Ebenfalls der Einladung gefolgt waren Vertreter von Rat und Verwaltung, Bürgermeister Marc Schewski, Ehrenmitglied Heinz Pelke, eine Abordnung der Ortsfeuerwehr Borgloh, und LZ-Führer a.D. des LZ Kölkebeck Reinhard Schacht.

 
 

In dem von Henning Krenzien erstellten Jahresbericht spiegelte sich das vergangene Jahr in Zahlen wieder. So zählt die Wehr derzeit 53 Mitglieder, davon drei Frauen. Die Altersabteilung zählt 26 Mitglieder. Im vergangenen Jahr rückten die Kameraden zu 153 Einsätzen aus. Dabei leisteten die Mitglieder 1936 Stunden unbezahlte Stunden für die Allgemeinheit. Hinzu kommen zahlreiche Stunden für die Einweisung in die Leihdrehleitern, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen der Einheiten der Kreisfeuerwehr sowie die wöchentlichen Dienstabende. Nicht beachtet wurden hier die zusätzlich zum Feuerwehrdienst geleisteten Stunden beim Bau des Feuerwehrhauses. Hier kamen 2100 protokollierte Stunden zusammen. Alleine für Baubesprechungen und Planungsgespräche kamen bei Orts- und Gemeindebrandmeister Ralf Telkämper 60 Stunden zusammen. Eine immense Zusatzbelastung für die Feuerwehrleute, was sich leider auch in der Dienstbeteiligung niederschlug. Hier appellierte Kirsch an alle, wieder öfter an den Dienstabenden teilzunehmen.

Beim Tagesordnungspunkt "Beförderungen" konnte Dietmar Kirsch die Mitglieder Charina Bourret, Patrick Vorwald und Stephan Albers zu Oberfeuerwehrmännern bzw. zur Oberfeuerwehrfrau befördern. Maik Holtkämper wurde vom Hauptfeuerwehrmann zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Ein halbes Jahrhundert Feuerwehgeschichte hat Karl-Heinz Werner mitgestaltet - und gestaltet sie auch als Mitglied der Altersabteilung immer noch mit. So kümmert er sich liebevoll um die Pflege und Erhaltung der alten Feuerwehrfahrzeuge in der Oldiescheune und ist nach wie vor als Brandschutzerzieher in den Schulen und Kindergärten unterwegs. Gemeinsam mit Horst-Rüdiger Künker, der leider nicht anwesend war, erhielt er die Ehrung für 50 jährige Mitgliedschaft.

 
 

In seinen Grußworten ging Bürgermeister Marc Schewski auf die zahlreichen Projekte ein, die im vergangen Jahr oder in jüngster Vergangenheit zu Ende gebracht wurden. Beispielsweise das Feuerwehrhaus, das erst am Donnerstag vorher bezogen wurde, die Ersatzbeschaffung der Drehleiter und das somit klare Bekenntnis zum Drehleiterstandort Hilter, wurden gemeinsam zum Erfolg gebracht. Ganz besonders liegt ihm die Gründung der Jugendfeuerwehr am Herzen, für die nun auch die finanziellen Voraussetzungen geschaffen wurden. Ebenso konnte er berichten, dass mit den Planungen für ein neues Löschfahrzeug begonnen wird, damit dieses dann im Jahr 2020 das bisherige LF16 ersetzen kann.

Ortsbrandmeister Benno Bextermöller von der Ortsfeuerwehr Borgloh beglückwünschte alle Beförderten und Geehrten. Ebenfalls überbrachte er die besten Wünsche für das neue Feuerwehrhaus. Seinen Worten schloss sich sinngemäß Ehrenmitglied Heinz Pelke an, der in gewohnter Art mit launigen Worten seine Grüße übermittelte.

Im Anschluss der Versammlung trafen sich die Mitglieder vor der Fahrzeughalle, denn Bürgermeister Marc Schewski ließ es sich nicht nehmen, noch einmal offiziell die Drehleiter an die Feuerwehr Hilter zu übergeben. Er wünscht den Kameraden immer eine unfallfreie Fahrt und, dass sie stets unversehrt von Ihren Einsätzen zurückkehren.

Text und Fotos: Jan-Hendrik Lüne