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Neues aus den Wehren


Ehemailiger Nortrupper Ortsbrandmeister Herbet Kuna mit einem Fackelzug in den Passiven Dienst verabschiedet

NORTRUP

Mit einem Fackelzug verabschiedete ein Großteil der aktiven Mitglieder und der Altersgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Nortrup am Samstagabend ihren langjährigen aktiven Kameraden Herbert Kuna auf seinem 63. Geburtstag in den wohlverdienten Feuerwehr-Ruhestand.

 
 

Mit brennenden Fackeln ging es gegen 18 Uhr vom Feuerwehrhaus im Fußmarsch zum nahe gelegenem Wohnhaus der Familie Kuna. Begleitet wurde die Gruppe durch musikalische Einsätze von den Kameraden Christoph Hahn an der Pauke und Rolf Heisen mit dem Schifferklavier.

Sichtlich überrascht begrüßte Herbert Kuna seine Kameraden beim Eintreffen auf seinem Grundstück. Leider schreibt es das niedersächsische Brandschutzgesetz immer noch vor, dass die aktive Dienstzeit der Feuerwehrleute mit Vollendung des 63. Lebensjahres beendete ist, berichtete Ortsbrandmeister Andreas Völpel in seiner Dankesrede.

Im Jahr 1982 trat er in der Freiwilligen Feuerwehr Nortrup ein und leistete unzählige Einsatzstunden. Durch Besuche von zahlreichen Lehrgängen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Bersenbrück sowie an der damaligen Landesfeuerwehrschule in Loy (heute die niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz) erreichte Herbert Kuna den Dienstgrad des "Oberbrandmeisters". Über viele Jahre war Herbert Kuna auch als Ausbilder für die Feuerwehren in der Samtgemeinde Artland tätig und bildete in dieser Zeit viele neue, junge Feuerwehrmänner und -frauen auf Ihren Grundlehrgängen, den heutigen Truppmannausbildungen aus. Außerdem leitete er die Feuerwehr Nortrup als Ortsbrandmeister in den Jahren von 2003 - 2007.

Andreas Völpel bedauerte das Herbert Kuna in die Altersabteilung wechseln muss. Er selbst sei damals von ihm ausgebildet worden und habe unter anderem dadurch dann sogar seine Nachfolge als Ortsbrandmeister vor zehn Jahren antreten können. Zudem war er durch seinen Arbeitsplatz bei der Firma Delkeskamp auch tagsüber fast immer vor Ort und einsatzbereit und gehörte definitiv zu den Kameraden mit der meisten Erfahrung.

Zusammen mit seinem Stellvertreter Mario Struckmann übereichte er dem langjährigen Kameraden im Beisein seiner Ehefrau Ingeborg ein Präsent in Form eines hölzernen St. Florian, welches ihn immer an die aktive Feuerwehrzeit erinnern soll.

Seine Frau erhielt als Dankeschön einen Blumenstrauß. Andreas Völpel wünschte sich, dass Herbert Kuna auch weiterhin der Feuerwehr Nortrup treu bleibt, er sei zur jeder Zeit "Herzlich willkommen".

Herbert Kuna sprach von einer gelungen Geburtstagüberraschung. Er zeigte sich gerührt und bedankte sich bei den Kameraden für das Kommen. Er sei immer gerne aktiver Feuerwehrmann gewesen und habe die Tätigkeiten wirklich mit Freude gemacht. Nach fast 35 Jahren sei es nicht einfach "aufzuhören". Mit Andreas Völpel habe er damals einen guten Nachfolger gefunden und auch für die Ausbildung in der Samtgemeinde Ausbildung seinen junge Ausbilder nachgerückt. Das sei erfreulich - "macht weiter so", gab er Ihnen mit auf den Heimweg.

Text und Foto: Feuerwehr Nortrup