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Neues aus den Wehren


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rothenfelde - Positive Bilanz des Jahres 2019

BAD ROTHENFELDE

Die Freiwillige Feuerwehr in Bad Rothenfelde sei "absolut top aufgestellt und darf sich auch künftig der Rückendeckung der Gemeinde sicher sein", versicherte Bürgermeister Klaus Rehkämper in seinem Grußwort anlässlich der Jahreshauptversammlung der Wehr vor 46 aktiven Feuerwehrmitgliedern, der Altersabteilung, der Jugendfeuerwehr sowie Vertretern des Rates, der Verwaltung und der Polizei.

 
 

Die Beförderten und ausgezeichneten Mitglieder der aktiven Abteilung

Zuvor konnten Gemeindebrand- meister Michael Janböke und sein Stellvertreter Andreas Kammann in einem eindrucksvollen Zahlenwerk eine überzeugend positive Bilanz für das Jahr 2019 ziehen. Doch auch eines tragischen Vorfalls galt es zu gedenken. Mit einer Schweigeminute erinnerten die Bad Rothenfelder an den kürzlich im Einsatz tödlich verunglückten erst 19 Jahre alten Kameraden der Feuerwehr Lienen. Es sei das Schlimmste, was einer Feuerwehr passieren könne, wenn ein Mitglied von einem Einsatz nicht zurück käme, sagte Janböke. Die Feuerwehr sei kein Verein, sondern eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, die ehrenamtlich durch deren Mitglieder erfüllt werde und jederzeit bereit, wären, ihr Leben einzusetzen.

In seinem Tätigkeitsbericht 2019 konnte Kammann 56 aktive Mitglieder der Bad Rothenfelder Feuerwehr zählen. "Wir sind dabei eine sehr junge Feuerwehr mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 29,6 Jahren." 172 Einsätze habe es gegeben, wobei Menschen in Notlage, Brandsicherheitswachen, Einsätze bei Sturm, Hochwasser und Einsturzgefahr die größten Posten einnahmen.

Rüdiger Christoffer konnte als Gemeindejugendfeuerwehrwart in seinem Rückblick 14 aktive Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren und rund dreitausend Einsatzstunden vermelden. Anhand einer Videos über Beamer gab Christoffer einen ebenso anschaulichen wie aufschlussreichen Rechenschaftsbericht über diverse Aktivitäten wie Übungsdienste, Aktionen, Waldsäuberungen, Ausflüge, Zeltlager und Besuche anderer Wehren.

Höhepunkt für die Jugendlichen ist im laufenden Jahr der Bezirksentscheid Weser-Ems des Bundeswettbewerbs der Jugendfeuerwehren, dessen Ausrichter am 20. September diesen Jahres, die Bad Rothenfelder Jugendfeuerwehr im Heristo-Park mit diversen Disziplinen sein wird.

 
 

Axel Dieckmann und Hans-Gerhard Nolte wurden von Gemeindebrandmeister Michael Janböke in die Altersabteilung überführt,

Bei den anschließenden Wahlen des Gemeindekommandos wurden neben den gesetzten Mitgliedern Michael Janböke, Andreas Kammann Rüdiger Christoffer und Stefan Nauber fünf weitere Beisitzer hinzugewählt, dies sind Marcus Leuenroth, Tjorben Kammann, Benno Reinecke, Jan-Patrick Strohmeyer und Nikolas Strohmeyer. Das Gemeindekommando ist gewissermaßen der Vorstand der Feuerwehr.

Keine Jahreshauptversammlung ohne Ehrungen und Beförderungen. Fünf Kameraden (Felix Bollmann, Christoph Hummert Finn Mohaupt, Jakob Mohaupt, Max Pieper) wurden mit entsprechenden Urkunden zu Feuerwehrmännern ernannt, Ariane Bendrig zur Oberfeuerwehrfrau sowie Niklas Ewerding zum Oberfeuerwehrmann. Hauptfeuerwehrmann darf sich künftig Daniel Holtgrewe nennen, und Uwe Seligmann ist künftig Erster Hauptfeuerwehrmann.

Mit großem Dank und Anerkennung für ihre Dienste, allerdings mit einer Prise Humor, verabschiedete Janböke zwei verdiente Mitglieder in die Altersabteilung, den Ersten Hauptfeuerwehrmann Axel Dieckmann, der sich künftig für seine unermüdliche Getränkefürsorge inoffiziell mit dem Titel "Löschmeister" schmücken darf, sowie den Oberlöschmeister Hans-Gerd Nolte. Letzterer sei zwar "nicht immer so einfach gewesen", wie Janböke scherzhaft verriet, für seinen selbstlosen Einsatz in der Verköstigung bei geselligen Anlässen der Feuerwehr werde er zum "Gemeindebratmeister" befördert.

Text und Fotos: Feuerwehr Bad Rothenfelde